ArchivDeutsches Ärzteblatt21/1996Phlebothrombose: Niedermolekulares Heparin versus Standard-Heparin

MEDIZIN: Referiert

Phlebothrombose: Niedermolekulares Heparin versus Standard-Heparin

acc

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS In zwei großen prospektiven Multicenterstudien wurden Patienten mit Phlebothrombosen, die mehrere Tage dauerten, untersucht. Es wurde eine konventionelle stationäre Therapie mit intravenöser Vollheparinisierung (Standard-Heparin) mit einer ambulanten Therapie mit subkutanem niedermolekularem Heparin verglichen.
Bei den insgesamt 900 Patienten der Studien gab es keine signifikanten Unterschiede bezüglich rezidivierender Thromboembolien und Blutungskomplikationen zwischen den beiden untersuchten Gruppen. Die Gruppe der ambulant mit niedermolekularem Heparin behandelten Patienten verbrachte signifikant weniger Zeit im Krankenhaus (1,1 Tage im Gegensatz zu 6,5 Tage). Weiterhin war auch die subjektive Einschätzung der Lebensqualität in dieser Gruppe deutlich verbessert.
Die Autoren kommen zu dem Schluß, daß bei Patienten mit Phlebothrombosen die ambulante Therapie mit subkutanem niedermolekularem Heparin eine praktikable, effektive und sichere Alternative zur bisher üblichen Standardtherapie mit intravenös verabreichtem Heparin darstellt. acc
Koopmann MMW et al: Treatment of venous thrombosis with intravenous unfractionated heparin administered in the hospital as compared with subcutaneous low-molecular-weight heparin administered at home. N Engl J Med. 1996; 334: 682–7

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Der klinische Schnappschuss

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote