ArchivDeutsches Ärzteblatt21/1996Einsatz bildgebender Verfahren bei der Apoplexie

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Einsatz bildgebender Verfahren bei der Apoplexie

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LNSLNS In einer retrospektiven Untersuchung an 206 Schlaganfallpatienten wollten amerikanische Untersucher den Einfluß von wiederholt durchgeführten bildgebenden Verfahren wie Computertomographie und Magnet-Resonanz-Tomographie auf Klassifikation, Behandlung und Verlauf des Schlaganfalls nachweisen. Dabei zeigte sich, daß durch Wiederholung oder andere Untersuchungen bei 20 Prozent der Patienten die initiale Klassifikation des Schlaganfalls revidiert werden mußte, dies allerdings nur bei Patienten mit bis dato unklarer Ätiologie ihrer Apoplexie. Auf den Verlauf der Erkrankung oder die Behandlungsmodalität hatten die Folgeuntersuchungen jedoch keinen Einfluß. Die Autoren sehen aufgrund ihrer Studie einen Vorteil von wiederholt durchgeführten CT- oder MRT-Untersuchungen nur bei den Patienten mit initial unklarer Schlaganfallursache gegeben. acc
Salerno S et al: The effect of multiple neuroimaging studies on classification, treatment, and outcome of acute ischemic stroke. Ann Intern Med. 1996; 124: 21–26
Dr. Salerno, Dep. of Medicine, Madigan Army Medical Center, ATTN: MCHJ-M, Tacoma, WA 98431-5000, USA

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