ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2014Hörstörungen: Einbau von Akustikdecken
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Als Fachberater für Kindertageseinrichtungen (Kitas) bin ich sehr erfreut, dass die Bundes­ärzte­kammer das in unserer Gesellschaft immer noch vernachlässigte Thema der Lärmbelastung für Kinder und Jugendliche aufgreift und differenzierte, leicht umsetzbare Empfehlungen in die Öffentlichkeit trägt.

Sollte eine Erweiterung beziehungsweise Ergänzung der Empfehlungen möglich sein, fände ich es hilfreich und unterstützend, wenn auch die seit 2004 mit DIN 18041 für Neu- und Umbauten von Bildungseinrichtungen obligatorischen lärmreduzierenden Akustikdecken als generelle Norm (auch für Altbauten!) in den Forderungskatalog mit aufgenommen würde. Dies empfehle ich vor dem Hintergrund konkreter Erfahrungen mit BGW-Messungen in Kitas, die im laufenden Betrieb eine Dauerbelastung von bis zu 83 Dezibel (dB) als Tageswert mit Spitzenwerten bis 113 dB(A) ergeben hatten. Nach Einbau von Akustikdecken blieben 75 dB(A) und damit eine erträgliche Arbeitssituation für die Erzieherinnen sowie entsprechend verbesserte Lernbedingungen für die Kinder – ohne Gesundheitsgefährdungen.

Dr. phil. Konrad Zaiss, 28199 Bremen

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