ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2014Praxisassistentin: Lieber einen Assistenzarzt
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. . . Es gelingt weder der Politik, den Krankenkassen noch den ärztlichen Funktionären, junge Ärzte aufs Land zu locken, um eine Arztpraxis zu übernehmen. Und nun sollen es unsere Mitarbeiterinnen als „VERAH“ richten – und Kollegin Frau Feldmann und Kollege Gassen scheinen ja richtig glücklich über diese Entscheidung zu sein. Sind diese vielleicht nur falsch informiert? Immerhin scheinen sie vergessen zu haben, welche Regelungen bezüglich Hausbesuchen bestehen. Ist es nicht so, dass in erster Linie die Arztpraxis zur Betreuung unserer Patienten vorgesehen und ein Hausbesuch nur im Ausnahmefall indiziert ist? Es braucht keine „VERAH“, da der Großteil der Patienten durchaus eine Arztpraxis aufsuchen kann. Und wenn ein Hausbesuch tatsächlich indiziert ist, dann muss ich diesen als Arzt immer selbst durchführen. Oder habe ich etwas missverstanden? Wir brauchen keine VERAHs, sondern einfach nur eine angemessene Honorierung. Dann kann ich nämlich eine zusätzliche Mitarbeiterin einstellen, was mir eine wirkliche Entlastung bringt. Oder noch besser, einen Assistenzarzt – wenn es denn auch welche gäbe . . .

Dr. med. Matthias Frank, 76187 Karlsruhe

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