ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2014Andreas Lipécz: Bayerischer Netzwerker für Herzinsuffizienz

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Andreas Lipécz: Bayerischer Netzwerker für Herzinsuffizienz

Dtsch Arztebl 2014; 111(51-52): A-2283 / B-1927 / C-1847

Spielberg, Petra

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Das Projekt CardioNet NORIS ist eines der Beispiele, die die Versorgungslandschaft in Bayern aus Sicht der IKK classic und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns dauerhaft bereichern. Sie verliehen dem Initiator des Netzwerks, dem Hausarzt Dr. med. Andreas Lipécz, daher den diesjährigen Bayerischen Gesundheitspreis in der Kategorie „Im Alter gut versorgt“.

Andreas Lipécz, Foto: privat

„CardioNet NORIS war für meine Projektpartner und mich eine logische Weiterentwicklung der QuE-Netzarbeit, bei der der Patient im Mittelpunkt steht und dessen Versorgung auch über Sektorengrenzen hinweg gut funktionieren soll“, so Lipécz. Ziel des Netzwerks ist es, die sektorenübergreifende Versorgung und Betreuung von Patienten mit Herzinsuffizienz zu verbessern und Patienten und Angehörige darin zu schulen, die alarmierenden Symptome der Herzinsuffizienz rechtzeitig zu erkennen, um Komplikationen zu vermeiden. Die Hausärzte des Nürnberger Gesundheitsnetzes QuE arbeiten hierfür eng mit der Kardiologie des Klinikums Nürnberg Süd zusammen. Das Projekt wird seit Mitte 2013 durch das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege gefördert.

Lipécz absolvierte sein Studium der Humanmedizin in Regensburg und Hannover. 1998 ließ er sich als hausärztlicher Internist in Nürnberg nieder. Mitte 1999 trat er dem Praxisnetz Nürnberg Nord bei. Seit 2005 ist er Mitglied des Gesundheitsnetzes QuE. Erste Gespräche zum Herzinsuffizienzprojekt fanden im Jahr 2011 statt. Die tatsächliche Betreuung läuft seit Anfang 2014. Petra Spielberg

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