ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2015Hygiene: Maßnahmen gegen Krankenhauskeime

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Hygiene: Maßnahmen gegen Krankenhauskeime

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Jedes Jahr infizieren sich in deutschen Krankenhäusern zwischen 400 000 und 600 000 Patienten mit multiresistenten Erregern. Diese Keime sprechen auf die gängigen Antibiotika nicht an und können bei Risikopatienten zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen.

Aufklärung und verschärfte Hygienemaßnahmen in Krankenhäusern und Pflegeheimen, wie zum Beispiel richtiges Händewaschen oder Desinfizieren von Oberflächen, tragen jedoch erste Früchte: So ist die Häufigkeit von MRSA, einem der häufigsten Krankenhauskeime, in vielen Einrichtungen stabil oder bereits rückläufig. Welche Maßnahmen wirksam dazu beitragen, die Gefahr durch multiresistente Erreger einzudämmen, erklärt eine Broschüre der Deutschen Seniorenliga. Der Ratgeber ist kostenfrei und richtet sich an alle, die alte, kranke oder immungeschwächte Menschen betreuen.

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Der Ratgeber „Multiresistente Erreger (MRE)“ erklärt, wie Multiresistenzen entstehen, wo die wichtigsten Erreger vorkommen und welche Erkrankungen sie auslösen können. Der zweite Teil stellt Hygienemaßnahmen für die häusliche Pflege, Altenheime und Kliniken vor. Im letzten Kapitel wird erklärt, was im Fall einer Infektion mit multiresistenten Erregern zu tun ist. Eine Anleitung zur richtigen Handdesinfektion in Wort und Bild rundet das Informationsangebot ab.

Die Broschüre ist in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesseniorenvertretungen e.V. sowie dem Aktionsbündnis gegen multiresistente Bakterien (HICARE) mit Unterstützung der Pfizer Deutschland GmbH entstanden. Sie kann im Internet unter der Adresse www.multiresistente-erreger.de angefordert werden. EB

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