ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2015Stefan Zippel: Aufklärung über HIV in der Schule

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Stefan Zippel: Aufklärung über HIV in der Schule

Spielberg, Petra

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Mehr als 150 000 Schülerinnen und Schüler der 10. bis 13. Klasse hat Dr. rer. biol. hum. Stefan Zippel seit 2003 bereits über die Ansteckungsrisiken von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten aufgeklärt. Für dieses Engagement erhielt der Psychologe und Humanbiologe nun die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Gesundheit und Pflege.

Stefan Zippel, Foto: LMU München
Stefan Zippel, Foto: LMU München

Das Präventionsprojekt des Leiters der Psychosozialen Beratungsstelle an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) ist bundesweit bislang einzigartig. Darüber hinaus ist Zippel auch in seiner Freizeit im Bereich der Beratung und Betreuung von Menschen mit HIV und Aids tätig. „Über die Wertschätzung meiner Arbeit freue ich mich sehr“, so der Psychologe. „Denn Sex ist unter Jugendlichen ein großes Thema, jedoch wissen nur wenige, mit was sie sich anstecken können und was für schwerwiegende Folgen diese Infektionen haben können, wenn sie nicht frühzeitig behandelt werden.“

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Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit ist es, die Diskriminierung von Minderheiten zu verhindern. Hierfür will Zippel fortan jährlich Fortbildungen für Lehrer zum Thema „Homosexualität an der Schule – wie gehen wir als Schulfamilie mit homosexuellen Menschen um?“ anbieten. Der Biologe ist seit 1985 im Bereich der Versorgung von HIV-infizierten und Aids-kranken Menschen tätig. Seit Mai 1992 leitet er die Psychosoziale Beratungsstelle an der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie der LMU. Petra Spielberg

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