ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2015Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie: Anforderungen im Bereich Knochendichtemessung werden zum 1. Januar 2015 geändert | Aktualisierung der QS-Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie: Anforderungen im Bereich Knochendichtemessung werden zum 1. Januar 2015 geändert | Aktualisierung der QS-Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie

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Die Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie wird zum 1. Januar 2015 geändert. Das haben die Partner des Bundesmantelvertrages beschlossen. Die Änderungen betreffen die fachlichen und apparativen Anforderungen an die Knochendichtemessung (Osteodensitometrie).

Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss hat mit der Änderung der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung zum 10. Mai 2013 die DXA (Dual-Energy X-ray Absorptiometrie) als einzige Methode zur Knochendichtemessung zugelassen. Zum 1. Januar 2014 wurde die Änderung auch im Einheitlichen Bewertungsmaßstab umgesetzt. Nun wird diese Anpassung auch in die Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie aufgenommen. Das heißt, ab 1. Januar 2015 ist auch hier nur noch die DXA als Methode zur Knochendichtemessung aufgeführt.

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Neben der Fokussierung auf die DXA als einzige zugelassene Methode werden in der Vereinbarung zum 1. Januar 2015 auch die fachlichen Voraussetzungen in Bezug auf die Knochendichtemessung aktualisiert.

Diese Aktualisierung resultiert aus den röntgenrechtlichen Anforderungen, die für die Medizin vorgeschrieben sind. Laut Röntgenverordnung ist eine Fachkunde nachzuweisen, die wahlweise einen der in der Richtlinie „Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin“ aufgeführten Anwendungsbereiche Rö1 bis Rö10 umfasst.

Eine Information der Partner des Bundesmantelvertrages gemäß § 135 Abs. 2 Satz 8 SGB V findet sich in Kürze auf der Homepage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter http://www.kbv.de.

Bekanntmachungen

In § 8 (Knochendichtemessung) Abs. 1 werden im ersten Satz die Wörter „mit radiologischen und/oder nuklearmedizinischen Methoden“ durch die Wörter „mittels einer zentralen DXA (Dual-Energy X-ray Absorptiometrie)“ ersetzt.

In § 8 (Knochendichtemessung) Abs. 1 wird der Buchstabe a) wie folgt gefasst:

„a) erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz nach der Richtlinie „Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin“, und“

In § 8 (Knochendichtemessung) wird Absatz 2 wie folgt gefasst:

„Ärzte, die bis zum 01.01.2015 über eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Knochendichtemessung mittels einer zentralen DXA verfügen, behalten diese.“

In § 8 (Knochendichtemessung) Abs. 3 werden im ersten Satz hinter dem Wort „Knochendichtemessung“ die Wörter „mittels einer zentralen DXA“ eingefügt.

In § 8 (Knochendichtemessung) Abs. 3 wird dem Buchstaben a) das Wort „und“ angefügt.

In § 8 (Knochendichtemessung) Abs. 3 wird der Buchstabe b) wie folgt gefasst:

„b) erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz nach der der Richtlinie „Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin“, und“

In § 8 (Knochendichtemessung) Abs. 3 wird der Buchstabe c) aufgehoben. Die Buchstaben d) und e) werden die Buchstaben c) und d).

In § 8 (Knochendichtemessung) Abs. 3 wird dem Buchstaben c) (neu) das Wort „und“ angefügt.

In der Anlage I (Diagnostische Radiologie) Anwendungsklasse XI (Knochendichtemessung) werden die Buchstaben a) und b) aufgehoben.

In der Anlage III (Nuklearmedizin) wird die Anwendungsklasse VI (Knochendichtemessung) aufgehoben.

Die Änderungen treten zum 1. Januar 2015 in Kraft. 

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