Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Risiko für Anomalien des Neugeborenen bei Arzneimitteln, die Valproat und -verwandte Substanzen enthalten – Valproat und -verwandte Substanzen (Natriumvalproat, Valproinsäure, Valproat-Seminatrium und Valpromid). Valproat sind sowohl bei alleiniger Gabe als auch in Kombination mit anderen Arzneimitteln mit einem dosisabhängigen Risiko für Anomalien des Neugeborenen assoziiert: Bei Kindern, die im Mutterleib Valproat ausgesetzt waren, besteht ein hohes Risiko für schwerwiegende Entwicklungsstörungen (in bis zu 30–40 Prozent der Fälle) und/oder angeborene Missbildungen (in circa zehn Prozent der Fälle).

Valproat sollte Mädchen, weiblichen Jugendlichen, Frauen im gebärfähigen Alter oder schwangeren Frauen nur verschrieben werden, wenn andere Arzneimittel nicht wirksam sind oder nicht vertragen werden. Die Behandlung muss von einem Arzt eingeleitet und überwacht werden, der in der Behandlung von Epilepsie oder bipolaren Störungen Erfahrung hat. Für Ärzte und Patientinnen werden Schulungsmaterialien und ein Formular zur Bestätigung über die Risikoaufklärung bereitgestellt.

Anzeige

Zevtera®: Cephalosporin der 5. Generation – Mit dem Breitspektrum-Cephalosporin Zevtera® (Ceftobiprolmedocaril) von Basilea Pharmaceutica steht eine neue Therapieoption zur Erstlinienbehandlung schwerer bakterieller Lungeninfektionen zur Verfügung. Zevtera ist das einzige für die Behandlung der ambulant erworbenen und der nosokomialen Pneumonie (mit Ausnahme der beatmungsassoziierten Pneumonie) bei Erwachsenen zugelassene Antibiotikum, das als Einzelwirkstoff gegen Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) wirksam ist und auch Aktivität gegen Pseudomonaden besitzt.

Ceftobiprol, die aktive Wirksubstanz des wasserlöslichen Prodrugs Ceftobiprolmedocaril, wird im Rahmen einer empirischen Therapie alle acht Stunden als Infusion mit einer Dosis von 500 mg verabreicht. Es wird vorwiegend unverändert über die Nieren ausgeschieden. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen sind damit keine Dosisanpassungen erforderlich. .

Signifor® zur Behandlung unzureichend kontrollierter Akromegalie – Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Signifor® (Wirkstoff: Pasireotid, Novartis) zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit Akromegalie erteilt, für die ein chirurgischer Eingriff keine Option ist oder nicht kurativ erfolgreich war, und die unter der Behandlung mit einem anderen Somatostatin-Analogon unzureichend kontrolliert sind. Pasireotid ist ein Multirezeptor-Liganden-Somatostatin-Analogon.

Moventig® bei Opioid-induzierter Obstipation – Der Wirkstoff Naloxegol (Moventig®, AstraZeneca) ist zur Behandlung von Opioid-induzierter Obstipation bei erwachsenen Patienten, die unzureichend auf die Therapie mit Laxantien angesprochen haben, zugelassen worden. Naloxegol ist der erste einmal täglich oral einzunehmende peripher wirkende μ-Opioid-Rezeptor-Antagonist. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote