ArchivDeutsches Ärzteblatt PP1/2015Honorare im dritten Quartal: Leichtes Plus für Psychotherapeuten

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Honorare im dritten Quartal: Leichtes Plus für Psychotherapeuten

Bühring, Petra

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Rund 1 500 Psychotherapeuten demonstrierten Ende September in Berlin für bessere Honorare. Foto: Holger Groß
Rund 1 500 Psychotherapeuten demonstrierten Ende September in Berlin für bessere Honorare. Foto: Holger Groß

Der Honorarbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) für das dritte Quartal 2014 verzeichnet im fachärztlichen Versorgungsbereich einen Anstieg des Honorarumsatzes im dritten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal im Bundesdurchschnitt um 2,1 Prozent je Arzt oder um 981 Euro auf 48 189 Euro.

Der Honorarumsatz der ärztlichen und Psychologischen Psychotherapeuten ist im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,6 Prozent gestiegen, das entspricht einem Plus von 616 Euro auf 17 600 Euro, der Honorarumsatz je Behandlungsfall stieg um 2,5 Prozent auf 373,91 Euro.

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Die Vorsitzende der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung, Barbara Lubisch, bemängelt, dass der Bewertungsausschuss entgegen einem eigenen Beschluss vom Dezember 2013 noch keine Überprüfung der Angemessenheit der Vergütung der psychotherapeutischen Leistungen für das Jahr 2012 vorgenommen hat. „Der Unmut über diese nicht länger zumutbare Benachteiligung dieser Berufsgruppen steigt“, sagte Lubisch und verwies auf die 1 500 Demonstranten, die Ende September in Berlin lautstark auf die Misere aufmerksam gemacht hatten (siehe PP 10/2014).

„Seit 2009 sind unsere Honorare lediglich um den Orientierungswert gestiegen, das sind 2,5 Prozent in fünf Jahren. Die Steigerung liegt damit unter der Inflationsrate. Die Ungleichbehandlung der psychotherapeutischen Leistungen gegenüber den Leistungen der somatischen Medizin ist nicht akzeptabel“, kritisiert Lubisch. PB

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