ArchivDeutsches Ärzteblatt3/2015Beschluss Nr. 5 durch die Partner des Bundesmantelvertrages-Ärzte (BMV-Ä) zur Änderung und Neuaufnahme von Gebührenordnungspositionen im Abschnitt 32.3.12 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM)

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Beschluss Nr. 5 durch die Partner des Bundesmantelvertrages-Ärzte (BMV-Ä) zur Änderung und Neuaufnahme von Gebührenordnungspositionen im Abschnitt 32.3.12 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM)

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Die Partner des Bundesmantelvertrages (BMV-Ä) haben sich mit Wirkung zum 1. April 2015 auf eine Änderung und Neuaufnahme von Gebührenordnungspositionen im Abschnitt 32.3.12 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) verständigt.

Die Änderungen beinhalten:

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– eine Berücksichtigung der Münchner Nomenklatur III und der neuen QS-Vereinbarung Zervixzytologie,

– eine Aufnahme des mRNA-HPV Nachweises und

– eine Differenzierung in zwei Gebührenordnungspositionen nach Indikation.

Die Bewertung dieser Gebührenordnungspositionen beträgt 28 €.

Bekanntmachungen

mit Wirkung zum 1. April 2015

Die Partner des Bundesmantelvertrages beschließen:

1. Aufnahme einer Leistung nach der Gebührenordnungsposition 32819 in den Abschnitt 32.3.12 EBM

32819 DNA-Nachweis ausschließlich von High-Risk-HPV-Typen aus einem Körpermaterial (Direktnachweis) mittels Hybridisierung ggf. einschließlich Aufbereitung und/oder Amplifikation (z. B. Nukleinsäureisolierung, -denaturierung, -transfer) bei Zustand nach operativem (operativen) Eingriff(en) an der Cervix uteri wegen CIN I bis CIN III,

einmal im Behandlungsfall 28,00 €

Neben der Gebührenordnungsposition 32819 sind kulturelle Untersuchungen und/oder Antigennachweise zum Nachweis desselben Erregers nicht berechnungsfähig.

Die Gebührenordnungsposition 32819 ist im Behandlungsfall nicht neben der Gebührenordnungsposition 32820 berechnungsfähig.

2. Änderung der Leistung nach der Gebührenordnungsposition 32820 im Abschnitt 32.3.12 EBM

32820 DNA- und/oder mRNA-Nachweis ausschließlich von High-Risk-HPV-Typen aus einem Zervix-/Vaginalmaterial mittels sequenzspezifischen Nachweises ggf. einschl. Aufbereitung und/oder Amplifikation nur bei einem Zervixzytologiebefund ab Gruppe III nach Münchner Nomenklatur III,

einmal im Behandlungsfall 28,00 €

Neben der Gebührenordnungsposition 32820 sind kulturelle Untersuchungen und/oder Antigennachweise zum Nachweis desselben Erregers nicht berechnungsfähig.

Die Gebührenordnungsposition 32820 ist im Behandlungsfall nicht neben der Gebührenordnungsposition 32819 berechnungsfähig.

3. Änderung der Leistung nach der Gebührenordnungsposition 32859 im Abschnitt 32.3.12 EBM

32859 Zuschlag zu den Gebührenordnungspositionen 32829 bis 32839 und 32841 bis 32844 bei Nachweis mittels Nukleinsäureamplifikationstechniken (NAT)

4,00 €

Gültig ab 1. April 2015

Das Unterschriftsverfahren zu diesem Beschluss ist abgeschlossen. □

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