ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2015Selbstregulation: Autogenes Training
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

In dem Beitrag wird behauptet, dass „bis dahin“ (1982) das autonome Nervensystem als „nicht durch den Willen beeinflussbar“ gegolten habe. Dabei wird völlig ignoriert, dass es seit fast 100 Jahren das autogene Training gibt. J. H. Schultz und seine Schüler haben in vielen Untersuchungen mit „harten“ Parametern (Blutdruck, Herzfrequenz, Hautdurchblutung, Muskelspannung, EEG) zweifelsfrei nachgewiesen, dass durch den Willen autonome Funktionen (und damit auch „somatoforme Störungen“ beziehungsweise „psychovegetative Störungen“) beeinflusst werden können. Deshalb ist das autogene Training auch in unseren Gebührenordnungen (zum Beispiel GOÄ 846) enthalten. Benson hätte sich seine Reisen zu „entlegenen Höhen des Himalayas“ sparen können, wenn er die „medizinisch-wissenschaftliche Fachpresse“ gelesen hätte!

Dr. med. Hans Henning, 91054 Erlangen

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote