ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2015Ebola in Büchern und Filmen: Die Bedrohung durch die Krankheit

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Ebola in Büchern und Filmen: Die Bedrohung durch die Krankheit

dpa

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In der Fiktion sorgt das Ebola-Virus nicht nur für Epidemien im fernen Afrika. Schriftsteller und Filmemacher thematisierten schon mehrfach die Bedrohung durch die Krankheit auch in unseren Breiten. Eine Auswahl:

Film: Im Hollywood-Klassiker „Outbreak – Lautlose Killer“ aus dem Jahr 1995 (Regie: Wolfgang Petersen) bricht eine vom US-Militär für die biologische Kriegsführung entwickelte Ebola-Variante in der kalifornischen Provinz aus. Die von Dustin Hoffman und Morgan Freeman gespielten Offiziere kämpfen auf der Leinwand für das Überleben einer Kleinstadt, die zur Begrenzung der Epidemie ausgelöscht werden soll.

Im Hollywood-Klassiker „Outbreak“ (1995) bricht eine Ebola-Epidemie aus – Colonel Sam Daniels, M.D. (Dustin Hoffman, links), und Dr. Roberta „Robby“ Keough (Rene Russo, rechts). Foto: picture alliance
Im Hollywood-Klassiker „Outbreak“ (1995) bricht eine Ebola-Epidemie aus – Colonel Sam Daniels, M.D. (Dustin Hoffman, links), und Dr. Roberta „Robby“ Keough (Rene Russo, rechts). Foto: picture alliance
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Im Science-Fiction-Drama „Ebola – Anschlag auf den Präsidenten“ aus dem Jahr 2001 (Regie: John Murlowski) wird der mächtigste Mann der Welt mit Ebola infiziert. Im Film wollen Terroristen von dem in einer Klinik isolierten Staatsmann 100 Millionen Dollar für ein rettendes Serum erpressen.

Buch: In dem 2005 erschienenen Roman „Eisfieber“ von Bestseller-Autor Ken Follett geht es um das an Ebola erinnernde Madoba-Virus. Der fiktive Todbringer wird von Gangstern aus einem Labor in Schottland gestohlen. Die Terroristen stranden in den Highlands und nehmen die Bewohner eines isolierten Hauses als Geiseln.

In Tom Clancys Thriller „Befehl von oben“ (1997) soll Ebola die USA verheeren. Dazu lassen Gangster eine in Afrika daran erkrankte Frau entführen und vervielfältigen den Erreger in einer Todesfabrik im Iran. Agenten schmuggeln dann bakteriologische Bomben in die USA.

Der im März erschienene Krimi „Treibland“ des Hamburger Autors Till Raether holt die Seuche aus Afrika mitten in die Hansestadt. An Bord eines eingelaufenen Kreuzfahrtschiffes stirbt ein Passagier, wie sich später herausstellt, am Ebola-Virus. Das Schiff mit Hunderten Menschen an Bord wird unter strenge Quarantäne gestellt – in Hamburg bricht Panik aus. dpa

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