ArchivDeutsches Ärzteblatt4/2015Phedon Codjambopoulo: Kölner Radiologe erhält Integrationsmedaille

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Phedon Codjambopoulo: Kölner Radiologe erhält Integrationsmedaille

Spielberg, Petra

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Phedon Codjambopoulo, Foto: privat
Phedon Codjambopoulo, Foto: privat

Erstmals hat mit dem Kölner Radiologen Dr. med. Phedon Codjambopoulo ein griechischstämmiger Preisträger die Integrationsmedaille der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration erhalten. Die Ehre wurde Codjambopoulo jedoch nicht in seiner Funktion als Arzt, sondern als Mitbegründer und Vizepräsident der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung (DHW) zuteil. Sein ehrenamtliches Engagement gilt der Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft und der beruflichen Ausbildung zwischen Griechenland und Deutschland.

„Die DHW veranstaltet regelmäßig Vorträge zur Berufsorientierung, bietet persönliche Beratungen für Eltern an oder hilft bei der Vermittlung von Praktikumsstellen“, so der 57-Jährige. Ziel sei es, Jugendliche und Ausbildungsbetriebe zusammenzubringen. Zum Erfolg geführt hat ihn kulturelles Feingefühl, aber auch eine gewisse Hartnäckigkeit.

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Neben seinem Ehrenamt ist der Radiologe in Köln mit fünf Kollegen seit 1992 in eigener Praxis tätig. Seine medizinische Ausbildung absolvierte er in Kairo und Düsseldorf. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die digitale Mammographie, die gastroenterologische Radiologie sowie CT-gesteuerte Interventionen. Für Codjambopoulo ist die Auszeichnung der Bundesregierung Motivation für die Zukunft, aber auch ein greifbares Zeichen dafür, dass wir alle Verantwortung für die nächsten Generationen tragen und wir uns deshalb in unserer Gesellschaft engagieren sollten. Petra Spielberg

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