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Wir danken den Kollegen Freudenmann et al. für die konstruktive und differenzierende Kritik. Allerdings weisen wir darauf hin, dass in den Fachinformationen gerade zu den von ihnen genannten Neuroleptika neben orthostatischer Dysregulation und Hypotonie eine Hypertonie als sehr häufig (Quetiapin), häufig (Clozapin) beziehungsweise nach Anwendung einer injizierbaren Formulierung (Risperidon) unter den Nebenwirkungen zu finden ist. Dies gilt auch für Amitriptylin als trizyklisches Antidepressivum. Die Perspektive unseres Artikels ist die des Therapeuten, der nach möglichen Ursachen einer therapieresistenten Hypertonie sucht. Dabei sollte die Medikamentenanamnese auch seltenere unerwünschte Wirkungen von Psychopharmaka berücksichtigen.

Die von ihnen aufgeführten neueren Antidepressiva sind eine wichtige Ergänzung unserer tabellarisch und aus Platzgründen sehr summarisch aufgelisteten Substanzen.

DOI: 10.3238/arztebl.2015.0120b

Prof. Dr. med. Franz Weber

Prof. Dr. med. Manfred Anlauf
St. Walburga-Krankenhaus, Meschede

fc.weber@t-online.de

Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

1.
Weber F, Anlauf M: Treatment resistant hypertension—investigation and conservative management. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 425–31. VOLLTEXT
1.Weber F, Anlauf M: Treatment resistant hypertension—investigation and conservative management. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 425–31. VOLLTEXT

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