ArchivDeutsches Ärzteblatt7/2015Frank Johannes Hensel: Sprecher der Nationalen Armutskonferenz

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Frank Johannes Hensel: Sprecher der Nationalen Armutskonferenz

Klinkhammer, Gisela

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„Armut ist kein persönliches Pech, keine Laune der Natur und darf nicht einfach individualisiert werden.“ Das sagte Dr. med. Frank Johannes Hensel (51) anlässlich seines Amtsantritts als neuer Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (nak).
Der Kölner Diözesan-Caritasdirektor wurde von der nak-Delegiertenkonferenz einstimmig für zwei Jahre gewählt. Er trat am 1. Januar die Nachfolge von Joachim Speicher vom Paritätischen Wohlfahrtsverband an.

Frank Johannes Hensel, Foto: Caritas
Frank Johannes Hensel, Foto: Caritas

Die Nationale Armutskonferenz ist im Herbst 1991 als deutsche Sektion des Europäischen Armutsnetzwerks gegründet worden. „Sie ist ein breites Bündnis aus großen Wohlfahrts- und Fachverbänden, Gewerkschaften und der Selbsthilfe. Kennzeichnend ist die Mitarbeit von Menschen, die selbst Erfahrung mit Armut und Ausgrenzung haben. Mit diesem Bündnis kann es gelingen, die Probleme und Nöte der Menschen direkt ins Gespräch zu bringen, die Betroffenen treten aus dem Schatten und beraten Politik“, erläuterte Hensel die Aufgaben des Bündnisses. Gerade beim Thema Gesundheit müsse es gelingen, dass in Deutschland lebende Menschen unabhängig von Beitragsschulden, Versicherungs- und Aufenthaltsstatus erforderliche Gesundheitsleistungen erhalten, sagte er gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

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Hensel ist Internist, Gesundheitswissenschaftler und seit April 2005 Direktor des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln. Er ist Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen. Gisela Klinkhammer

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