ArchivDeutsches Ärzteblatt8/2015Heidrun Thaiss: Bildung und Gesundheit gehören zusammen

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Heidrun Thaiss: Bildung und Gesundheit gehören zusammen

Rieser, Sabine

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Was sinnvolle Prävention und Gesundheitsförderung bewirken können – dazu fällt der neuen Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Menge ein. Dr. med. Heidrun Thaiss leitete schließlich zuletzt die Leitstelle Prävention und Gesundheitsförderung im schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium. Sie hat sich zudem seit längerem auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendgesundheit einen Namen gemacht.

Heidrun Thaiss, Foto: BZgA
Heidrun Thaiss, Foto: BZgA

Im Rahmen einer guten Kinderbetreuung „bieten sich große Chancen für Prävention und Gesundheitsförderung“. Davon ist die Mutter dreier erwachsener Söhne überzeugt. Bildung und Gesundheit gehörten deshalb enger verzahnt, findet Thaiss, die im Öffentlichen Gesundheitsdienst viel Erfahrung mit Impfaktionen, Schulsprechstunden und Frühförderung gesammelt hat.

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Den Schulterschluss mit Bildungseinrichtungen will sie deshalb ebenso suchen wie den mit Krankenkassen. Diese wird die BZgA, sofern das Präventionsgesetz in Kraft tritt, bei der Prävention in Lebenswelten unterstützen und dafür rund 35 Millionen Euro jährlich erhalten. Wofür genau man sie einsetzen will, darum wird es sicher Diskussionen geben. Thaiss findet es wichtig, dass Präventionsprojekte „ein solides evidenzbasiertes Fundament“ haben und nachhaltig sind.

Die eigene Gesundheit zu fördern, findet sie angesichts langer Arbeitstage schwer. Doch sie versucht, sich im Alltag viel zu bewegen, gesund zu essen – und „ein Refugium zu haben, wo ich mich entspannen kann“. Sabine Rieser

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