ArchivDeutsches Ärzteblatt22/1996Medizinstudium: Ein wesentlicher Punkt

SPEKTRUM: Leserbriefe

Medizinstudium: Ein wesentlicher Punkt

Thönnies, Peter

Zu dem "Seite eins"-Beitrag "Kein Aufschub" in Heft 14/1996
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LNSLNS . . . Ein sehr wesentlicher Punkt, der offenbar von keiner Seite beachtet und diskutiert zu werden scheint, ist die immer wieder praktizierte Verlagerung der Promotion in den klinischen Studienabschnitt und damit in eine Zeit, in der neben der sicherlich stark verbesserungsbedürftigen praktischen Ausbildung am Krankenbett dem Studenten ausreichend Gelegenheit zur Aneignung und Vertiefung theoretischen Wissens in den klinischen Fächern zu Verfügung stehen sollte. Die Dreifachbelastung, bestehend aus praktischer Ausbildung, theoretischer Wissensvermittlung und "Doktorarbeit" in der "sensibelsten Phase" des Medizinstudiums scheint mir eines der Kernprobleme der derzeitigen deutschen Medizinerausbildung zu sein. In anderen Studiengängen wäre eine Kombination des Hauptstudiums mit der Anfertigung einer Dissertation schlicht undenkbar. Wie soll da in der Medizin noch zusätzlich Raum für die praktische Ausbildung bleiben? . . .
Dr. med. Peter Thönnies, Rheinberger Straße 55 b, 47441 Moers
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