ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2015Ambulante Versorgung: Zahl der Behandlungsfälle steigt

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Ambulante Versorgung: Zahl der Behandlungsfälle steigt

Dtsch Arztebl 2015; 112(9): A-348 / B-300 / C-296

Osterloh, Falk

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Die Zahl der Behandlungsfälle in der ambulanten Versorgung ist 2012 im Vergleich zu 2013 leicht von 8,2 auf 8,4 pro Person gestiegen. Im Durchschnitt wurden demnach bei jedem Versicherten in jedem Quartal Leistungen von zwei unterschiedlichen Ärzten oder Arztpraxen abgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Fallzahl 2013 um 2,8 Prozent und erreichte damit einen neuen Höchststand seit 2005. Das geht aus dem Barmer GEK-Arztreport hervor, der kürzlich in Berlin vorgestellt wurde. Im Durchschnitt suchte ein Versicherter 2013 dem Report zufolge 3,4 unterschiedliche Ärzte oder Arztpraxen auf; im Vorjahr waren es ähnlich viele. Bei gut der Hälfte der Bevölkerung wurden Leistungen von vier oder mehr Praxen abgerechnet. Jeder Zehnte suchte mehr als sechs unterschiedliche Ärzte auf, nur jeder Hundertste mehr als zehn.

Kein „Arzt-Hopping“: Dem Arztreport zufolge kontaktieren 58 Prozent der Patienten pro Jahr genau einen Hausarzt. Foto: picture alliance
Kein „Arzt-Hopping“: Dem Arztreport zufolge kontaktieren 58 Prozent der Patienten pro Jahr genau einen Hausarzt. Foto: picture alliance

Ein „Arzt-Hopping“ als Massenphänomen lasse sich für Deutschland ausschließen, schreiben die Autoren des Arztreports weiter. Denn 58 Prozent der Patienten kontaktierten innerhalb des Jahres genau einen Hausarzt. Nur 3,5 Prozent kontaktierten vier oder mehr unterschiedliche Hausarztpraxen. fos

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