ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2015Influenza-Impfung: „Teilweiser Schutz ist besser als keiner“

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Influenza-Impfung: „Teilweiser Schutz ist besser als keiner“

Zylka-Menhorn, Vera

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In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Influenzainfektionen in Deutschland stark gestiegen. Der Höhepunkt der Grippewelle werde aber erst in den kommenden drei Wochen erwartet, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit. Nach Infektionsschutzgesetz wurden für die 7. Meldewoche seit vergangenem Oktober 18 346 bestätigte Influenzafälle übermittelt (Stand: 17. Februar). Obwohl die saisonale Influenzavakzine in diesem Jahr nicht so effektiv sei wie erhofft, sei eine Impfung der Bevölkerung dennoch empfehlenswert, betont das RKI.

Grippe-Welle: Die akuten respiratorische Erkrankungen (Stand: 7. Kalenderwoche) lassen auf eine hohe Influenza-Aktivität schließen. Abbildung: RKI
Grippe-Welle: Die akuten respiratorische Erkrankungen (Stand: 7. Kalenderwoche) lassen auf eine hohe Influenza-Aktivität schließen. Abbildung: RKI

Bei einem (H3N2) der drei derzeit zirkulierenden Virustypen müsse zwar mit einer schwächeren Wirksamkeit gerechnet werden, es bestehe aber eine gute Schutzwirkung gegen die H1N1- und Influenza-B-Viren. „Teilweiser Schutz ist besser als keiner“, betont auch Prof. Carlos Guzmán, Leiter der Abteilung „Vakzinologie“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. zyl

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