ArchivDeutsches Ärzteblatt9/2015Influenza-Impfung: „Teilweiser Schutz ist besser als keiner“

AKTUELL

Influenza-Impfung: „Teilweiser Schutz ist besser als keiner“

Dtsch Arztebl 2015; 112(9): A-352 / B-302 / C-298

Zylka-Menhorn, Vera

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Influenzainfektionen in Deutschland stark gestiegen. Der Höhepunkt der Grippewelle werde aber erst in den kommenden drei Wochen erwartet, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin mit. Nach Infektionsschutzgesetz wurden für die 7. Meldewoche seit vergangenem Oktober 18 346 bestätigte Influenzafälle übermittelt (Stand: 17. Februar). Obwohl die saisonale Influenzavakzine in diesem Jahr nicht so effektiv sei wie erhofft, sei eine Impfung der Bevölkerung dennoch empfehlenswert, betont das RKI.

Grippe-Welle: Die akuten respiratorische Erkrankungen (Stand: 7. Kalenderwoche) lassen auf eine hohe Influenza-Aktivität schließen. Abbildung: RKI
Grippe-Welle: Die akuten respiratorische Erkrankungen (Stand: 7. Kalenderwoche) lassen auf eine hohe Influenza-Aktivität schließen. Abbildung: RKI

Bei einem (H3N2) der drei derzeit zirkulierenden Virustypen müsse zwar mit einer schwächeren Wirksamkeit gerechnet werden, es bestehe aber eine gute Schutzwirkung gegen die H1N1- und Influenza-B-Viren. „Teilweiser Schutz ist besser als keiner“, betont auch Prof. Carlos Guzmán, Leiter der Abteilung „Vakzinologie“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. zyl

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema