ArchivDeutsches Ärzteblatt10/2015Gemeinsamer Bundes­aus­schuss: HPV-Impfung ab neun Jahre Kassenleistung

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Gemeinsamer Bundes­aus­schuss: HPV-Impfung ab neun Jahre Kassenleistung

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Ab sofort ist die HPV-Impfung für Mädchen ab neun Jahren eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Bisher lag das empfohlene Impfalter bei zwölf bis 17 Jahren. Das teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung am 19. Februar mit. Der Gemeinsame Bundes­aus­schuss hatte im November 2014 beschlossen, die Schutzimpfungs-Richtlinie entsprechend der Empfehlung der Ständigen Impfkommission anzupassen. Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium hat den Beschluss nicht beanstandet. Mit der Herabsetzung des Impfalters solle erreicht werden, dass mehr Mädchen als bisher vor einer Infektion mit humanen Papillomaviren geschützt werden, bevor sie das erste Mal Geschlechtsverkehr haben, erklärte die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Zudem sprächen nach Angaben des Robert Koch-Instituts Mädchen in jüngerem Alter besser auf die Impfung an: Sie bildeten mehr Antikörper gegen die Viren. Außerdem seien mit der Altersherabsetzung nur zwei statt bisher drei Impftermine nötig. EB

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