SPEKTRUM: Leserbriefe

Vilmar: Beistand

Beck, Winfried

Zu dem Kommentar "Verantwortungslose Kampagne" von Norbert Jachertz in Heft 19/1996
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LNSLNS . . . Wenn Sie Ihren Beistandsartikel schon im pluralis majestatis ("wir hoffen auf ein eindeutiges Votum zugunsten von Vilmar") beschließen, dann mögen Sie bedenken, daß dieses "wir" zum wiederholten Mal dabei ist, die Ärzteschaft vor der Öffentlichkeit zu blamieren.
Vilmar trägt die politische Verantwortung für den Millionenbetrug seines von ihm gegen alle Kritik über Jahre verteidigten Hauptgeschäftsführers, ganz gleich, inwieweit er sachlich in die Affäre verwickelt ist. Wohl wissend, daß er, wie andere politisch Verantwortliche auch, einen solchen Skandal nicht durchstehen wird, täte er sich und der deutschen Ärzteschaft einen letzten Dienst, träte er auf dem kommenden Deutschen Ärztetag in Köln aus freien Stücken zurück. "Wir" hoffen auf diese Entscheidung. "Wir" hätten das verdient.
Dr. Winfried Beck, Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte, Kurfürstenstraße 18, 60486 Frankfurt/Main

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