ArchivDeutsches Ärzteblatt11/2015Zielvereinbarungen mit Chefärzten: DKG-Empfehlungen greifen vielfach nicht

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Zielvereinbarungen mit Chefärzten: DKG-Empfehlungen greifen vielfach nicht

Osterloh, Falk

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Viele Krankenhäuser folgen den Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zu leistungsbezogenen Zielvereinbarungen nicht. Das geht aus einer Umfrage hervor, an der sich im Rahmen der „Krankenhaus-Controlling-Studie 2014“ 145 Krankenhäuser beteiligt haben. Auf Ebene der Fachabteilungen setzen 72 Prozent der öffentlichen Krankenhausträger Zielvereinbarungen mit variabler Vergütung ein sowie 56 Prozent der privaten und 42 Prozent der freigemeinnützigen Träger. Zielvereinbarungen ohne variable Vergütung setzen elf Prozent der freigemeinnützigen Träger ein, neun Prozent der kommunalen und vier Prozent der privaten. Drei von vier Krankenhäusern verwenden Leistungskennzahlen als Zielgröße, zum Beispiel die Bettenbelegung oder die Zahl der Operationen. Um die Unabhängigkeit der medizinischen Entscheidungen zu wahren, dürften finanzielle Anreize für einzelne Operationen oder Leistungen nicht vereinbart werden, heißt es in den DKG-Empfehlungen. fos

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