ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenKardiologie 1/2015Parodontitis: Parodontale Therapie und Gesundheit

Supplement: Perspektiven der Kardiologie

Parodontitis: Parodontale Therapie und Gesundheit

Dtsch Arztebl 2015; 112(12): [31]; DOI: 10.3238/PersKardio.2015.03.20.09

Buchmann, Rainer

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Die systematische Behandlung der Parodontitis ist forensisch wichtig vor kardiologischen, kardiochirurgischen und endoprothetischen Implantationen.

Die Bedeutung der Parodontalbehandlung als präventivmedizinischer Faktor liegt in der Stabilisierung der Körperschutzzonen, der Kontrolle organbedingter Entzündungen und der Verminderung vorschneller Gefäßalterung. Foto: mauritius images
Die Bedeutung der Parodontalbehandlung als präventivmedizinischer Faktor liegt in der Stabilisierung der Körperschutzzonen, der Kontrolle organbedingter Entzündungen und der Verminderung vorschneller Gefäßalterung. Foto: mauritius images

Langfristige Behandlungserfolge in der Medizin setzen ein ganzheitliches Verständnis für die Erkrankungen des Menschen voraus. Die Faktoren Entzündung, Belastung, Rauchen, Ernährung und Bewegung sind gemeinsame Merkmale aller chronischen Erkrankungen – in der Medizin und Zahnmedizin. Die Wertschöpfung der Parodontalbehandlung liegt in der Kontrolle organbedingter Entzündungen, der Stabilisierung der Körperschutzzonen und der Verminderung vorschneller Gefäßalterung. Ähnlich wie durch multikausale Effekte ausgelöste chronische Rückenschmerzen verursachen Parodontalerkrankungen eine nachhaltige Veränderung der Lebensqualität (1, 2), wiederholte Krankschreibungen bei operativer Therapie, immense Folgekosten in der Rekonstruktion und eine umfassende langzeitmedizinische Betreuung (3). Die Therapie der Parodontitis liefert daher einen Grundbeitrag zur Förderung der Allgemeingesundheit.

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Bislang wurden nur für schwere Parodontalerkrankungen Veränderungen folgender Laborparameter nachgewiesen (4):

  • Triglyzeride ↑ (> 100 mg/dL)
  • Gesamtcholesterin ↑ (> 200 mg/dL)
  • Toxinreaktivität gegenüber Lipopolysaccharid-Antigenen ↑
  • IgG-Titer gegenüber P. gingivalis ↑

Aber auch leichte Formen parodontaler Entzündungen (Übergangsparodontitis) können auf Dauer pathogen wirken. Denn die durch Enzymdegradation (5) entstandenen Reaktionsprodukte breiten sich auf dem Gefäßweg aus und finden sich unter anderem in Gingiva (6), Tonsillen (7), Respirationstrakt, Herz, Gastrointestinal- und Urogenitaltrakt (8). Die Degeneration von chronisch belastetem, immungeschwächtem oder medikamentengeschädigtem Gewebe wird somit gefördert. Labormedizinische Tests besitzen keine ausreichende Sensitivität und Spezifität zum Nachweis des Schadenpotenzials von Zerfallsprodukten bei chronischer Entzündung (9, 10). Auch aktuelle Studien konnten diesbezüglich (wegen Heterogenität der Daten) keine praxisrelevanten Hinweise liefern (1118).

Langandauernde chronische Entzündungen als Folge eines strukturierten Erregerwachstums im Biofilm belasten den Körper, erhöhen die Gefäßpermeabilität, beschleunigen bei Persistenz die Gefäßalterung und führen mit zunehmendem Lebensalter zu regionalen Durchblutungsstörungen mit Verhärtung und Einengung der Gefäßlumina in den Endstromgebieten der Extremitäten. Als Folgeerkrankungen entwickeln sich Hypertonie, metabolisches Syndrom und letztlich die koronare Herzerkrankung (19, 20).

Einfluss Lebensalter

Mit zunehmendem Lebensalter (50 plus) werden folgende Befunde mit resultierender Gesundheitsgefährdung sichtbar:

  • Gefäßablagerungen mit Schädigung der Endo-thelzellschicht aufgrund von stetigem Kontakt mit Abbau- und Zerfallsprodukten (Entzündung), Fettverbindungen (Ernährung und Bewegung) und Giftstoffen (Rauchen) (Fotos nächste Seite).
  • Arteriosklerotisch verengtes Gefäßlumen als Folge der auf tiefere Bereiche der Arterienwand übergreifende Entzündungsreaktionen.
  • Implantatlockerung von Endoprothesen als Folge des Materialabriebs mit Fremdkörperreaktion (Entzündung), Ödem (lymphozytärem Stau) und Aufweitung des Interfaces (mechanische Belastung).
Typische Schadensmuster: Die erhöhte Gefäßdurchlässigkeit erleichtert den Austritt von Blutzellen in das Gewebe (Entzündung) und von Giftstoffen ins Blut (Baketriämie). Fotos: Rainer Buchmann
Typische Schadensmuster: Die erhöhte Gefäßdurchlässigkeit erleichtert den Austritt von Blutzellen in das Gewebe (Entzündung) und von Giftstoffen ins Blut (Baketriämie). Fotos: Rainer Buchmann
Schädigung der Endothelzellschicht durch Oxidation mit Bildung von Sauerstoffradikalen, Anheftung von Leukozyten mit Aufnahme von Fettverbindungen und Umwandlung zu Schaumzellen.
Schädigung der Endothelzellschicht durch Oxidation mit Bildung von Sauerstoffradikalen, Anheftung von Leukozyten mit Aufnahme von Fettverbindungen und Umwandlung zu Schaumzellen.

Diese meist im Alter von 30–40 Jahren einsetzenden Veränderungen führen den Patienten aber erst nach klinischer Auffälligkeit zur ärztlichen Untersuchung. Ein Zeitversatz zwischen Erkrankungs- und Behandlungsbeginn von mehr als fünf Jahren ist daher die Regel. Diese Analogie gilt auch für Parodontalpatienten und verdeutlicht die medizinische Notwendigkeit der parodontalen Therapie bereits im mittleren Lebensalter (23, 24).

Konsequente gesunde Lebensführung (Ernährung, Schlaf) und Körperhygiene (inklusive optimierter Mundpflege und Parodontalbehandlung) wirken auch noch im höheren Lebensalter (65 plus) der Infektanfälligkeit, verzögerten Heilung und erhöhten Komplikationsrate bei endo- und implantatprothetischer Therapie (Dekompensation, Gefäßembolie) entgegen (25, 26). Diese positive Wechselwirkung sollte im ärztlichen Alltag eindringlich kommmuniziert werden.

Implantate

Zur Optimierung des Körperschutzes vor Entzündungen ist eine systematische Parodontaltherapie vor jeder Implantatversorgung (Herzschrittmacher, Herzklappen, Kardioverter-Defibrillator, Hüft- und Knieendoprothesen) dringlichst zu empfehlen (27). Bei weit fortgeschrittener Parodontitis und nicht mehr hygienefähigen Zähnen sind Zahnextraktionen unumgänglich. Die systematische Parodontalbehandlung ist forensisch wichtig vor kardiologischer, kardiochirurgischer und endoprothetischer Implantation.

Körperhaltung und Dysfunktionen

Noch nicht allgemein bekannt ist, dass die Entwicklung und Progression parodontaler Schäden auch im Zusammenhang mit craniocaudalen Dysfunktionen (Fehlbiss, Seitenverschiebung, Kieferfehlstellung) und Störungen im Bewegungsapparat (Fehlhaltungen, Asymmetrien, unterschiedliche Beinlängen) steht.

Handlungsempfehlungen

Aus den Strukturbausteinen Alter (Immunabwehr), Prävention (Verantwortung), Gefäßschutz (Vaskularisation) und Orthopädie (Statik) sind zum Entzündungsschutz folgende medizinische Untersuchungen empfehlenswert:

  • Mundgeruch: Olfaktorische Beurteilung und Trockenheit.
  • Rauchen: Gilt als Suchterkrankung und wird auch als solche mit dem Patienten besprochen.
  • Stoffwechsel: Diabetes mellitus Typ I und II mit reduzierter Vaskularisation in den Endstromgebieten (Auge, Zahnhalteapparat, Extremitäten).
  • Blutbild mit besonderer Beachtung von HbA1c-Wert, Leukozytenzahl, Leberwerte (Transaminasen, GOT, GPT), Gesamtcholesterin, HDL- und LDL-Fraktion und Alkalischer Phosphatase (Osteoporose-Marker) (28, 29).

Funktions- und Haltungsschäden: Gang (schief), Haltung (Torsion, Flexion) und funktionelle Belastung (Asymmetrie, Gelenkkompression).

Grundsätzlich sollte bei jeder internistischen und orthopädischen Therapie der parodontale Schadenszustand beurteilt werden. Gegebenenfalls ist eine therapiebegleitende Sanierung erforderlich.

DOI: 10.3238/PersKardio.2015.03.20.09

Prof. Dr. med. dent. Rainer Buchmann

info@rainer-buchmann.de

Interessenkonflikt:
Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt besteht

@Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit1215

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