ArchivDeutsches Ärzteblatt12/2015Öko­nomi­sierung: Erfreulich
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. . . Erfreulich auch, dass darauf hingewiesen wird, dass gerade die rot-grüne Bundesregierung den „Neoliberalismus“ in der Sozialpolitik am konsequentesten umgesetzt hat. In einem Punkt kann ich allerdings nicht komplett zustimmen: Der Untertitel formuliert „Selbst Krankenhäuser, die Gewinne nicht als Unternehmensziel haben, müssen sich wie ein privates Krankenhaus verhalten, um wirtschaftlich zu überleben“. Natürlich muss ein Krankenhaus in kommunaler Trägerschaft, zum Beispiel als gemeinnützige GmbH, wirtschaftlich arbeiten. Das primäre Ziel ist dort aber die gute medizinische Versorgung der Bevölkerung. Bei einer Aktiengesellschaft ist dies aber lediglich Mittel zum Zweck, nämlich der Gewinnerzielung. Angestrebt und auch erreicht werden Umsatzrenditen beziehungsweise Ebitda zwischen acht und 15 Prozent. Beispiel Rhön-Klinikum Aktiengesellschaft . . .

Dr. med. Thomas Smolin,
97616 Bad Neustadt

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