ArchivDeutsches Ärzteblatt13/2015Neurodegenerative Erkrankungen: Studie – Kein Zusammenhang mit Stromleitungen

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Neurodegenerative Erkrankungen: Studie – Kein Zusammenhang mit Stromleitungen

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Niederfrequente magnetische Wechselfelder, wie sie beispielsweise Überlandstromleitungen erzeugen, gelten als potenzielles Gesundheitsrisiko. Eine aktuelle Studie des Instituts für Pathobiochemie der Universitätsmedizin Mainz erbrachte im Mausmodell jedoch keine Anhaltspunkte für eine Verstärkung oder Beschleunigung der Krankheitsentwicklung durch solche Felder, weder in Bezug auf das Lernverhalten noch hinsichtlich bekannter Krankheitsmechanismen auf zellulärer Ebene. Das vom Bundesamt für Strahlenschutz geförderte Projekt überprüfte 18 Monate lang die Exposition mit niederfrequenten Magnetfeldern. Die Ergebnisse zeigten, dass die Exposition weder krankheitsrelevante molekulare Prozesse noch mögliche, bisher unbekannte Krankheitsmechanismen beeinflusse, so die Autoren. Gleichwohl seien zahlreiche weitere Studien nötig, um mögliche Gesundheitsgefahren für Menschen bewerten zu können. EB

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