ArchivDeutsches Ärzteblatt14/2015Gebührenordnung für Ärzte: Infopaket für das Ge­sund­heits­mi­nis­terium

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Gebührenordnung für Ärzte: Infopaket für das Ge­sund­heits­mi­nis­terium

Hillienhof, Arne

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Zahlenwerk mit Reformbedarf: Die letzte Gesamtrevision der GOÄ stammt aus dem Jahr 1982. Foto: Larissa Arts
Zahlenwerk mit Reformbedarf: Die letzte Gesamt­revision der GOÄ stammt aus dem Jahr 1982. Foto: Larissa Arts

Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) und der Verband der Privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV-Verband) haben sich auf weitere Teile der neuen Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) verständigt. Am 27. März überreichten sie im Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ein entsprechendes Informationspaket. Ein Sprecher der BÄK erläuterte, Kernstück des Pakets sei die „TOP-400-Liste“. Dabei handelt es sich um Leistungen, die besonders häufig abgerechnet werden. Sie machen voraussichtlich 80 bis 85 Prozent des ärztlichen Honorarumsatzes aus. Weiterhin sind die Kapitel B der neuen GOÄ „Grundleistungen und allgemeine Leistungen“ sowie das Kapitel M mit mehr als 1 000 Laborleistungen Inhalt des Informationspakets. Außerdem erhielt das BMG eine vom Präsidenten der BÄK, Prof. Dr. med. Frank Ulrich Montgomery, und dem Vorsitzenden des PKV-Verbands, Uwe Laue, unterzeichnete Durchführungsvereinbarung. Darin sind die bereits geleisteten und die noch ausstehenden Arbeitspakete dargestellt. Ebenfalls verständigten sich Ärzte und PKV darauf, dass Detaileinigungen erst dann wirksam werden, wenn man sich auf ein Gesamtpaket verständigt hat.

Die Gesprächsteilnehmer vereinbarten im BMG auch Termine für Folgesitzungen. Der Vorsitzende des BÄK-Ausschusses „Gebührenordnung“, Dr. med. Theodor Windhorst, hatte im Deutschen Ärzteblatt das Informationspaket zunächst für Mai dieses Jahres angekündigt. BÄK und PKV streben an, dass die neue GOÄ Anfang Oktober 2016 in Kraft tritt. hil

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