ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2015Indikationen zur allogenen Stammzelltransplantation bei myeloischen Neoplasien
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Hintergrund: Mit einer Inzidenz von 8,6/100 000 sind myeloische Neoplasien eine wichtige Erkrankungsgruppe. Trotz ihres Toxizitätsrisikos, beispielsweise durch eine Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) und Infektionen, ist die allogene Stammzelltransplantation (SZT) eine wichtige Therapieoption. In Deutschland werden pro Jahr bei circa 1 600 Patienten mit myeloischen Neoplasien allogene SZT durchgeführt. Durch Einführung von Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) und verbesserte SZT-Methoden haben sich die Indikationen verändert.

Methode: Es erfolgte eine selektive Literaturrecherche, die ausgehend von nationalen und internationalen Leitlinien auf den Zeitraum ab 2010 fokussiert wurde.

Ergebnisse: Die Entscheidung zur allogenen SZT basiert bei dem einzelnen Patienten auf dem Risiko der Erkrankungsprogression, den Komorbiditäten, dem kurativen Potenzial der Transplantation und dem Toxizitätsrisiko des Eingriffs. Eine hohe Evidenz für die Indikation zur allogenen SZT existiert in folgenden Fällen: bei fortgeschrittener chronischer myeloischer Leukämie (CML) oder deren Nichtansprechen auf TKI, bei Philadelphia-Chromosom-negativen myeloproliferativen Neoplasien (Ph--MPN) und beim myelodysplastischen Syndrom (MDS) mit jeweils hohem Progressionsrisiko sowie bei akuter myeloischer Leukämie (AML) mit Hochrisiko-Zytogenetik oder Rezidiv. Diese Konstellationen betreffen je nach Entität 20–50 % aller Patienten. Eine zunehmend bessere Evidenz liegt für die allogene SZT bei Patienten höheren Alters vor.

Schlussfolgerungen: Aufgrund verbesserter Methoden zur Prognoseabschätzung können differenzierte Indikationen zur allogenen SZT gestellt werden, die die einzige kurative Therapieoption für die Mehrzahl der Patienten mit myeloischen Neoplasien ist. Betroffene bis zu einem Alter von ungefähr 75 Jahren sollten frühzeitig in einem Transplantationszentrum vorgestellt werden, um mögliche Therapieoptionen zu evaluieren. Ein wichtiges Forschungsziel ist die Toxizitätsreduktion im Zusammenhang mit neuen Therapiekonzepten.

LNSLNS

Die Proliferationsrate hämatopoetischer Vorläuferzellen geht mit einem hohen Risiko für maligne myeloische Erkrankungen einher. Dazu zählen unter anderem Krankheiten, die zunächst chronisch verlaufen wie die chronische myeloische Leukämie (CML), die Philadelphia-Chromosom-negativen myeloproliferativen Neoplasien (Ph--MPN) und die myelodysplastischen Syndrome (MDS). Sie können in eine aggressive Verlaufsform übergehen und sich als Blastenkrise oder akute myeloische Leukämie (AML) manifestieren. Neben der sekundären Genese tritt die AML auch de novo auf. Myeloische Erkrankungen kommen in jedem Lebensalter mit einer Gesamtinzidenz von 8,6/100 000 (1) vor. Die Inzidenz steigt aber mit dem Lebensalter.

Bei der allogenen Stammzelltransplantation (SZT) (Kasten) werden dem Patienten nach der sogenannten Konditionierung hämatopoetische Stammzellen eines anderen Menschen infundiert. Nachdem die Zellen angewachsen sind, übernehmen sie die Blutbildung. Durch gut ausgebaute Spenderdateien lässt sich heute für circa 90 % aller Patienten in Deutschland ein geeigneter Spender (e2) finden.

Typischer Ablauf und wesentliche Charakteristika der allogenen Stammzelltransplantation (SZT)
Kasten
Typischer Ablauf und wesentliche Charakteristika der allogenen Stammzelltransplantation (SZT)

Der Graft-versus-Malignom(GvM)-Effekt ist entscheidend für das kurative Potenzial der Transplantation. Dieser basiert darauf, dass das vom Spender stammende Immunsystem eine Immunantwort gegen die malignen Zellen des Patienten, also des Empfängers ausbildet.

Die Risiken der allogenen SZT sind unter anderem Infektionen während der Phase des Anwachsens der Stammzellen und medikamentösen Immunsuppressionen. Weiterhin besteht die Gefahr einer als Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) bezeichneten Immunreaktion des Transplantats gegen Gewebe des Empfängers (2).

Diese Risiken der transplantationsassoziierten Morbidität und Mortalität korrelieren neben dem Alter mit den Komorbiditäten des Patienten. Die Indikation für oder gegen eine Transplantation beruht daher im Wesentlichen auf drei Faktoren, die gegeneinander abgewägt werden müssen (Grafik). Zum Teil bedingt durch die Komplexität der Therapie existieren nur begrenzt Ergebnisse randomisierter Studien. Viele Daten zur allogenen SZT bei myeloischen Neoplasien entstammen retrospektiven Analysen. Sofern verfügbar, sollte deswegen die allogene SZT im Rahmen von prospektiven Studien erfolgen.

Nutzen-Risiko-Abwägung bei der Indikation zur allogenen SZT
Grafik
Nutzen-Risiko-Abwägung bei der Indikation zur allogenen SZT

Mit dem Ziel die Toxizität zu mindern, wurden dosisreduzierte Konditionierungsprotokolle entwickelt. Neue medikamentöse Therapien wie zum Beispiel Tyrosinkinase-Inhibitoren (TKI) haben die Behandlungsmöglichkeiten bei bestimmten myeloischen Neoplasien verbessert. Diese beiden Faktoren haben die Indikation zur allogenen SZT verändert: Einerseits können Patienten, die höheren Alters sind oder an Komorbiditäten leiden, mit einer allogenen SZT behandelt werden; andererseits besteht bei effektiver TKI-Therapie seltener die Indikation zur SZT.

Generell gilt: Je früher das Stadium und je besser der durch konventionelle Therapie erreichte Remissionsstatus, desto höher sind die Aussichten auf eine Heilung durch die Transplantation.

Methode

Es erfolgte eine selektive Literatursuche mit den Stichworten „allogeneic“, „transplantation“ und der jeweiligen Erkrankung.

Die 2010 von der Europäischen Fachgesellschaft für Blut- und Knochenmarktransplantationen (EBMT) veröffentlichte und umfassend begründete Indikationsliste (3), die frühere Studien einschließt, markierte dabei einen Ausgangspunkt. Unter Berücksichtigung der neuen Indikationsliste der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Knochenmark- und Blutstammzelltransplantation (DAG-KBT) (4) umfasste die Literatursuche den Zeitraum 2010–2014, so dass Änderungen und der aktuelle Status erfasst werden konnten.

Chronische myeloische Leukämie

Bis die TKI eingeführt wurden, war die allogene SZT eine Standardtherapie für Patienten mit CML. Die CML gilt als das Paradebeispiel für die Wirkung des GvM-Effekts (5).

Mit Hilfe von TKI gelingt die Induktion langfristiger Remissionen (6). Die allogene SZT ist jedoch weiterhin die einzige Therapie, die regelmäßig eine langfristige molekulare Remission erzielt, ohne dass fortlaufend Medikamente eingenommen werden müssen. Gegenüber TKI ist bei allogener SZT die therapieassoziierte Mortalität höher. Daher ist die TKI-Therapie bei neu diagnostizierter CML der Standard (7).

Patienten, die von TKI nicht langfristig profitieren und für die daher eine Transplantation indiziert ist, müssen frühzeitig erkannt werden. Gemäß der aktuellen Leitlinien sollten die Einleitung einer Spendersuche und die Evaluation einer allogenen SZT sowohl bei Erstdiagnose als auch im Verlauf je nach Risiko der Erkrankung erfolgen (7, 8) (Tabelle 1).

Indikation zur Spendersuche und allogenen Stammzelltransplantation bei chronischer myeloischer Leukämie
Tabelle 1
Indikation zur Spendersuche und allogenen Stammzelltransplantation bei chronischer myeloischer Leukämie

Wenn eine TKI-Therapie versagt, eine fortgeschrittene Erkrankung oder eine Mutation T315I, die Resistenzen gegen die Mehrzahl der zugelassenen TKI induziert, bei Erstdiagnose oder im Verlauf vorliegt, muss umgehend ein Spender gesucht werden und eine Transplantation baldmöglichst erfolgen. Auch bei zusätzlichen genetischen Aberrationen, die mit einer schlechten Prognose einhergehen (e3), sollte die Option einer allogenen SZT evaluiert werden (Tabelle 1).

Wenn möglich sollte in der akzelerierten Phase oder während der Blastenkrise mittels noch verfügbaren TKI oder aber Chemotherapie eine zweite chronische Phase induziert werden. So verbessert sich die Aussicht auf ein langfristiges Überleben nach der Transplantation deutlich (9) (Tabelle 2). Bei unkontrollierter Blastenkrise ist die Prognose auch bei allogener SZT mit einem 3-Jahres-Überleben von circa 15 % ungünstig (12). Dennoch bietet die Transplantation damit für einen Teil dieser Patienten eine kurative Chance (7).

Ausgewählte Ergebnisse der allogenen Stammzelltransplantation (SZT) bei akuter myeloischer Leukämie und myeloproliferativer Neoplasie inklusive chronischer myeloischer Leukämie
Tabelle 2
Ausgewählte Ergebnisse der allogenen Stammzelltransplantation (SZT) bei akuter myeloischer Leukämie und myeloproliferativer Neoplasie inklusive chronischer myeloischer Leukämie

Standard der allogenen SZT bei CML ist eine myeloablative Konditionierung. Diese ist jedoch nur bei jüngeren Patienten mit einem akzeptablen Risiko durchführbar. Als maximales Alter erscheinen 45–55 Jahre gerechtfertigt. Aufgrund der Altersinzidenz der Erkrankung besteht damit der Bedarf an Konditionierungskonzepten mit reduzierter Toxizität. Diese ermöglichen ebenfalls hohe Raten anhaltender Remissionen (13). Hieraus leitet sich ab, dass bei der CML keine absolute Altersgrenze für die allogene SZT existiert.

Philadelphia-Chromosom-negative Neoplasien

Angesichts der guten Prognose von Polycythaemia vera und essenzieller Thrombozythämie ist die allogene SZT nur beim Voranschreiten der Erkrankung in eine Myelofibrose oder AML indiziert (14). Dies betrifft circa 2–15 % der Erkrankten (15).

Dagegen ist die allogene SZT weiterhin die einzige kurative Therapieoption für die primäre Myelofibrose. Eingeschränkt wird ihre Anwendung jedoch durch eine hohe transplantationsassoziierte Mortalität bei den zumeist älteren Patienten. Eine Transplantation wird empfohlen, wenn ohne diese ein medianes Überleben von unter fünf Jahren zu erwarten ist (14).

Dieses Risiko kann mit Hilfe verschiedener Modelle abgeschätzt werden. Das neu entwickelte „Dynamic International Prognostic Scoring System plus“ (DIPSS plus) berücksichtigt neben der Zytogenetik auch den Transfusionsbedarf und ermöglicht es, die Erkrankungsdynamik abzuschätzen (16). Gemäß dieser Modelle ist ein erkrankungsbedingt eingeschränktes Überleben von unter fünf Jahren für Patienten mit intermediärem und hohem Risiko zu erwarten (Tabelle 3). Das größte Risiko ist die Entwicklung einer Blastenkrise. Daher sollte bei Risikopatienten die allogene SZT zum frühestmöglichen Zeitpunkt durchgeführt werden. Gleiches gilt für Patienten mit sekundärer Myelofibrose nach Polycythaemia vera oder essenzieller Thrombozythämie. Die bei Ph--MPN häufige JAK2V617F-Mutation korreliert nicht mit dem Überleben (17) und ist für die Indikationsstellung zur Transplantation bisher nicht relevant.

Indikation bei primärer Myelofibrose und anderen Philadelphia-Chromosom-negativen myeloproliferativen Neoplasien
Tabelle 3
Indikation bei primärer Myelofibrose und anderen Philadelphia-Chromosom-negativen myeloproliferativen Neoplasien

Das 5-Jahres-Gesamtüberleben für Patienten mit Myelofibrose, die ein intermediäres oder hohes Risiko aufweisen, beträgt nach allogener SZT circa 30–40 % (11, 18). Gegenüber myeloablativen Protokollen führen dosisreduzierte Konditionierungen zu vergleichbaren Ergebnissen (11) (Tabelle 2). Es existiert keine formelle Altersgrenze für Transplantationen bei Patienten mit primärer oder sekundärer Myelofibrose.

Mit JAK1/2-Inhibitoren steht eine neue Therapie für einen Teil der Patienten mit Ph--MPN zur Verfügung. Hiermit lässt sich eine gute Symptomkontrolle erzielen und in einigen Fällen das Überleben verlängern (19). Der Überlebensvorteil erscheint aber deutlich kleiner als der nach Behandlung mit TKI bei CML. Bei geeigneten Patienten sollte eine Therapie mit JAK1/2-Inhibitoren daher die Entscheidung zur allogenen SZT nicht herauszögern. Da JAK-Inhibitoren konstitutionelle Symptome lindern, kann dadurch jedoch der Allgemeinzustand des Patienten vor der Transplantation verbessert werden.

Wenn sich eine Blastenkrise bei Ph--MPN entwickelt, ergibt sich ohne SZT eine sehr schlechte Prognose mit einem medianen Überleben von drei Monaten (20). Hier sollte eine remissionsinduzierende Chemotherapie mit dem Ziel einer zweiten chronischen Phase und eine allogene SZT erwogen werden (14). Damit lässt sich ein 2-Jahres-Überleben von > 40 % erzielen (21) (Tabelle 2). Ohne erzielte Remission ist die Prognose schlechter, aber auch hier lassen sich mit allogener SZT bei circa 20 % der Patienten langfristige Remissionen erreichen (e10).

Akute myeloische Leukämie

Bei Erstdiagnose einer AML besteht bei Patienten, die hierfür geeignet sind, das Therapieziel in der Remissionsinduktion mittels intensiver Chemotherapie. Da sich andernfalls ein Rezidivrisiko von bis zu 90 % ergibt, ist nachfolgend eine konsolidierende Behandlung erforderlich (22). Hierfür kommen eine konventionelle Chemotherapie und die allogene SZT in Frage.

Das Rezidivrisiko der AML wird hauptsächlich durch das Alter und genetische Veränderungen bestimmt (23). Mehrere Studien zeigen, dass Patienten mit hohem zytogenetischen Risiko nur durch eine allogene SZT eine realistische Chance auf eine Langzeitremission haben (e11). Patienten mit akuter Promyelozytenleukämie, die mit Hilfe moderner Therapien zu mehr als 95 % geheilt werden können, erhalten daher nicht in erster Remission eine Transplantation.

Für die große Zahl der Patienten mit intermediärem zytogenetischen Risiko ist unklar, ob die allogene SZT in erster Remission einen Vorteil bietet oder nicht. In Deutschland untersucht derzeit die ETAL-1-Studie diese Fragestellung. Die Daten bisheriger Studien lassen vermuten, dass durch eine allogene SZT der Anteil der Patienten mit einem 5-Jahres-Überleben in dieser Gruppe um absolut 10 % gesteigert werden kann (10, e11).

Neben der Zytogenetik sind molekulare Marker wie zum Beispiel die FLT3- und die NPM1-Mutation mit der Prognose assoziiert. Aufgrund ihres unklaren prädiktiven Werts können diese Marker bisher nur einen kleinen Beitrag zur Entscheidung für eine Transplantation bei AML leisten. Des Weiteren zählen eine fehlende Komplettremission nach erster Induktionstherapie und eine hohe initiale Leukozytenzahl zu den Risikofaktoren für ein Rezidiv.

Unabhängig von anderen Risikofaktoren ist das Alter bei AML entscheidend für die Prognose. Ohne allogene SZT überleben selbst bei intensiver Chemotherapie weniger als 20 % der über 65-jährigen Patienten für fünf Jahre (24). Daher sollte eine Transplantation mit dosisreduzierter Konditionierung individuell ohne feste Altersgrenze evaluiert werden.

Damit hat sich eine zunehmend differenziertere Entscheidungsstrategie zur allogenen SZT bei Patienten mit AML in erster Remission ergeben. Eine an aktuellen Empfehlungen (25) angelehnte Risikostratifizierung findet sich in Tabelle 4. Wenn indiziert, sollte die Transplantation möglichst früh in erster Komplettremission erfolgen.

Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation bei akuter myeloischer Leukämie
Tabelle 4
Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation bei akuter myeloischer Leukämie

Unklar ist der Stellenwert der allogenen SZT bei Erkrankten mit niedrigem genetischen Risiko, insbesondere bei ausschließlicher NPM1-Mutation. Aktuelle Daten zeigen, dass sich für diese Patienten eine schlechtere Prognose ergibt, wenn nach Induktionschemotherapie die NPM1-Mutation im Knochenmark noch nachweisbar ist (26). In diesen Fällen kann eine Transplantation gegebenenfalls auch schon in erster Remission empfohlen werden.

Bei Erstdiagnose und bei Rezidiven steht für Patienten mit refraktärer AML ein Konzept aus kombinierter zytoreduktiver Chemotherapie mit unmittelbar in Aplasie erfolgender Konditionierung zur Verfügung. Damit lässt sich bei 30–50 % dieser Patienten ein Langzeitüberleben erreichen (27).

Die allogene SZT gilt nach wie vor als Standardtherapie bei Patienten mit rezidivierter AML. Es ist unklar, ob bei AML-Rezidiven zunächst, wie in vielen Zentren praktiziert, mittels Chemotherapie eine Remission induziert werden sollte oder ob die zügige Transplantation unabhängig vom Remissionsstatus anzustreben ist. Letzteres kann Toxizitäten vermeiden.

Myelodysplastisches Syndrom

Um die Prognose von Patienten mit MDS und insbesondere das Risiko einer sekundären AML abzuschätzen, steht das „International Prognostic Scoring System“ (IPSS) zur Verfügung. Der neu entwickelte IPSS-R-Score erlaubt eine differenziertere Einteilung unter Berücksichtigung zytogenetischer Aberrationen (28). Die Mehrzahl der Studiendaten basiert noch auf dem IPSS, der daher weiter zur Indikationsstellung für die allogene SZT verwendet wird (29). Aktuelle Daten bestätigen die Empfehlung zur Transplantation bei Patienten, die gemäß IPSS den Gruppen Intermediär-2- und Hochrisiko zugeordnet sind (Tabelle 5) (30). Bei Patienten mit Niedrigrisiko-MDS sollte in der Regel nicht sofort, sondern erst bei Progression eine Transplantation erfolgen. Eine remissionsinduzierende Chemotherapie vor geplanter allogener SZT sollte nur durchgeführt werden, wenn sich eine sekundäre AML entwickelt hat.

Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation bei myelodysplastischem Syndrom
Tabelle 5
Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation bei myelodysplastischem Syndrom

Aufgrund des meist höheren Alters sind nur wenige Patienten mit MDS für eine myeloablative Konditionierung geeignet. Dosisreduzierte Konditionierungen führen aufgrund ihres etwas höheren Rezidivrisikos, aber ihrer niedrigeren transplantationsassoziierten Mortalität, zu einem ähnlichen Langzeitüberleben (31). Randomisierte Studien zum Vergleich dosisreduzierter und myeloablativer Konditionierungen sind erfolgt; die endgültigen Ergebnisse stehen noch aus. Daher sollte auch bei älteren Patienten die Transplantation als einzige kurative Option individuell erwogen werden.

Für die – gemäß „World Health Organisation“ (WHO) in die Gruppe MDS/MPN kategorisierte – chronische myelomonozytäre Leukämie (CMML) liegen nur wenige Daten vor. Die Indikation zur SZT sollte zunächst weiterhin analog der Risikostratifikation für MDS erfolgen. Neue Analysen zeigen, dass neben dem Alter und den Blutbildveränderungen auch spezifische genetische Aberrationen die Prognose bestimmen (32). Entsprechend erfolgt für Patienten mit CMML die Indikation zur allogenen SZT individuell. Circa 30–40 % der Behandelten überleben mindestens drei Jahre nach der Transplantation (33).

Patienten im Alter über 70 Jahre oder mit Komorbiditäten

Die Anwendung der allogenen SZT ist aufgrund ihrer Toxizität bei älteren Patienten eingeschränkt. Die Optimierung der Konditionierung, der supportiven Therapie, der Immunsuppression und der Spenderauswahl haben die Ergebnisse jedoch deutlich verbessert (34, e12).

Eine Herausforderung ist es, die individuellen Risiken des Patienten zu bestimmen. Mit Hilfe verschiedener Systeme, zum Beispiel des HCT-CI-Score (Kasten), kann die transplantationsassoziierte Mortalität abgeschätzt werden (35, 36). Analysen in speziellen Patientengruppen zeigen jedoch die Limitationen dieser Systeme (37). Die transplantationsassoziierte Mortalität innerhalb von zwei bis fünf Jahren nach SZT beträgt in aktuellen Studien 10–30 % (34, e12) (Tabelle 2). Angesichts der verbesserten Behandlungsmöglichkeiten ist das numerische Alter nur ein Richtwert. Dies ist insbesondere für myeloische Neoplasien relevant, deren Inzidenz mit zunehmendem Alter steigt. Eine allogene SZT bei Patienten über 40–55 Jahren sollte mit dosisreduzierter Konditionierung erfolgen; eine Transplantation bei Erkrankten über 70 Jahren kann in Abhängigkeit der Prognose gerechtfertigt sein.

Indikation in Abhängigkeit der Spenderverfügbarkeit

Eine hohe Übereinstimmung der HLA-Merkmale zwischen Patient und Spender geht mit einem niedrigeren Risiko einer transplantationsassoziierten Mortalität einher (38). Daten bei AML-Patienten zeigen, dass bei HLA-Identität das Ergebnis einer allogenen SZT bei Familien- und Fremdspender nahezu gleich ist (39). Die Indikation zur Transplantation sollte daher nicht vorrangig auf der Unterscheidung von Familien- und Fremdspender basieren.

Bei nichtverfügbarem HLA-identen Spender kann gegebenenfalls eine Transplantation von einem haploidenten Familienangehörigen erfolgen. Nachdem das Verfahren der haploidenten SZT weiterentwickelt wurde, reduzierte sich deren – gegenüber HLA-identer Transplantation – höhere transplantationsassoziierte Mortalität (40, e13). In Deutschland wird bei erwachsenen Patienten Nabelschnurblut als weitere Alternative nur selten angewendet.

Fazit für die Praxis

Auf Basis der Ergebnisse randomisierter Studien und großer retrospektiver Registeranalysen existiert in folgenden Fällen eine hohe Evidenz für den Einsatz der allogene SZT:

  • CML im fortgeschrittenen Stadium oder mit TKI-Versagen
  • Hochrisiko-Ph--MPN und -MDS
  • Hochrisiko- und rezidivierte AML.

Anhand monozentrischer und Register-basierter sowie erster randomisierter Studien liegt eine zunehmend bessere Evidenz für die allogene SZT bei Patienten im Alter von > 60 Jahren vor.

Die Entscheidung zur Transplantation wird in Abwägung des Rezidivrisikos und des Risikos der SZT getroffen. Um dies rechtzeitig zu ermöglichen, sollten alle Patienten mit myeloischer Neoplasie bis zu einem Alter von circa 75 Jahren bei Diagnose in einem Transplantationszentrum vorgestellt werden. Hierfür sind zunächst keine weiteren Voruntersuchungen notwendig. In Abstimmung mit dem Patienten, seinen Angehörigen und dem betreuenden Hämatologen sowie Hausarzt kann eine Entscheidung gegen oder für die allogene SZT getroffen werden. Das Zentrum legt dann die gegebenenfalls notwendigen Voruntersuchungen fest, die in Kooperation mit den niedergelassenen Kollegen erfolgen. Hierdurch kann gemeinsam das beste Vorgehen für jeden Patienten individuell festgelegt werden.

Interessenkonflikt
PD Dr. Müller bekam Kongressgebühren- und Reisekostenerstattung von den Firmen Astellas, Janssen, Sanofi, Gentium und Gilead. Er wurde für Vorträge von den Firmen Novartis, Celgene sowie Pfizer honoriert. Er übte eine Beratertätigkeit für Celgene und CTI Life Sciences aus.

Prof. Müller-Tidow erhielt Honorare für Beratertätigkeiten (Advisory Board) von der Firma Janssen und für eine Autoren- beziehungsweise Co-Autorenschaft einer Publikation mit Bezug zum Thema von der Firma Celgene. Er bekam Kongressgebührenerstattung von der Firma Novartis. Reisekosten wurden für ihn von den Firmen Novartis und Celgene übernommen. Für Vorträge wurde er von den Firmen Celgene und Janssen honoriert. Studienunterstützung (Drittmittel für klinische Auftragsstudien und Sachmittel) wurde ihm zuteil von den Firmen Novartis und Celgene.

Manuskriptdaten
eingereicht: 18. 8. 2014, revidierte Fassung angenommen: 12. 1. 2015

Anschrift für die Verfasser
PD Dr. med. Lutz P. Müller
Prof. Dr. med. Carsten Müller-Tidow
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV
Universitätsklinikum Halle
Ernst-Grube-Straße 40
06120 Halle
lutz.mueller@uk-halle.de
carsten.mueller-tidow@uk-halle.de

Zitierweise
Müller LP, Müller-Tidow C: The indications for allogeneic stem cell transplantation in myeloid malignancies. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 262–70.
DOI: 10.3238/arztebl.2015.0262

@Mit „e“ gekennzeichnete Literatur:
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The English version of this article is available online:
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PD Dr. med. Müller, Prof. Dr. med. Müller-Tidow
Nutzen-Risiko-Abwägung bei der Indikation zur allogenen SZT
Grafik
Nutzen-Risiko-Abwägung bei der Indikation zur allogenen SZT
Typischer Ablauf und wesentliche Charakteristika der allogenen Stammzelltransplantation (SZT)
Kasten
Typischer Ablauf und wesentliche Charakteristika der allogenen Stammzelltransplantation (SZT)
Indikation zur Spendersuche und allogenen Stammzelltransplantation bei chronischer myeloischer Leukämie
Tabelle 1
Indikation zur Spendersuche und allogenen Stammzelltransplantation bei chronischer myeloischer Leukämie
Ausgewählte Ergebnisse der allogenen Stammzelltransplantation (SZT) bei akuter myeloischer Leukämie und myeloproliferativer Neoplasie inklusive chronischer myeloischer Leukämie
Tabelle 2
Ausgewählte Ergebnisse der allogenen Stammzelltransplantation (SZT) bei akuter myeloischer Leukämie und myeloproliferativer Neoplasie inklusive chronischer myeloischer Leukämie
Indikation bei primärer Myelofibrose und anderen Philadelphia-Chromosom-negativen myeloproliferativen Neoplasien
Tabelle 3
Indikation bei primärer Myelofibrose und anderen Philadelphia-Chromosom-negativen myeloproliferativen Neoplasien
Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation bei akuter myeloischer Leukämie
Tabelle 4
Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation bei akuter myeloischer Leukämie
Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation bei myelodysplastischem Syndrom
Tabelle 5
Indikation zur allogenen Stammzelltransplantation bei myelodysplastischem Syndrom
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