ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2015Zellassistierte Eigenfetttransplantation

MEDIZIN: Originalarbeit

Zellassistierte Eigenfetttransplantation

Eine systematische Literaturübersicht und kritische Bewertung der Evidenzlage

Cell-assisted lipotransfer—a critical appraisal of the evidence

Dtsch Arztebl Int 2015; 112(15): 255-61; DOI: 10.3238/arztebl.2015.0255

Grabin, Soraya; Antes, Gerd; Stark, G. Björn; Motschall, Edith; Buroh, Sabine; Lampert, Florian M.

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Hintergrund: Aufgrund Ihrer einfachen Zugänglichkeit und biologischen Vielseitigkeit besitzen mesenchymale Stammzellen aus Fettgewebe (ADSCs) vielversprechende Eigenschaften hinsichtlich verschiedener klinischer Anwendungen. So wurde zur Verbesserung der klinischen Ergebnisse der autologen Fetttransplantation der sogenannte zellassistierte Lipotransfer entwickelt, bei dem Fettgewebe vor der autologen Transplantation mit ADSCs angereichert wird. Wie bei vielen neuartigen Stammzelltherapien zu beobachten, nehmen Vermarktung und klinische Anwendung auch bei diesem Verfahren weltweit trotz der unklaren klinischen Evidenzlage bezüglich Sicherheit und Effizienz ständig zu.

Methode: Es wurde eine systematische Literaturrecherche gemäß der PRISMA-Kriterien in Kooperation mit dem Deutschen Cochrane Zentrum durchgeführt. Acht der wichtigsten medizinischen Datenbanken wurden durchsucht. Die aufgefundenen Publikationen wurden von zwei unabhängigen Untersuchern gesichtet und nach objektiven Kriterien bewertet.

Ergebnisse: Von 3 161 gefundenen Publikationen wurden nach Screening von Titel und Abstract sowie nachfolgender Volltextuntersuchung 78 als relevant bewertet. 13 Publikationen repräsentierten klinische Studien, von denen nur drei die Kriterien der Evidenzgrade II oder III erfüllten. In den analysierten Studien wurden insgesamt 286 zellassistierte Lipotransfer-Eingriffe beschrieben. Die längste Nachbeobachtungszeit betrug 42 Monate; es konnte keine onkologische Sicherheit nachgewiesen werden.

Schlussfolgerung: Ein Beweis für die generelle Überlegenheit des zellassistierten Lipotransfers gegenüber der konventionellen autologen Fetttransplantation konnte nicht erbracht werden; Sicherheitsaspekte wurden allenfalls unangemessen behandelt. Am Beispiel des zellassistierten Lipotransfers wurde gezeigt, dass vor der Einführung neuer, stammzellbasierter Therapiekonzepte die Gewinnung hochwertiger klinischer Evidenz unabdingbar ist.

LNSLNS

Seit mehreren Jahrzehnten wird eine zeitnahe klinische Anwendung von Stammzelltherapien erwartet. Obwohl der Bereich der Stammzellforschung sich mit großer Dynamik entwickelt, ist aktuell die Transplantation hämatopoetischer Stammzellen noch immer deren einziger routinemäßiger, weitverbreiteter Einsatz (1). Dennoch werden in der wissenschaftlichen Literatur und Laienpresse Verfahren teilweise aggressiv beworben, die als Wirkprinzip verschiedene Eigenschaften von „Stammzellen“ beanspruchen; dies geschieht zunehmend auch in Form direkter Kundenwerbung über das Internet (24).

Ein vergleichsweise neues Mitglied der Stammzellfamilie sind Stammzellen aus Fettgewebe (Adipose-Derived Stem Cells, ADSCs), eine adulte mesenchymale Stammzellpopulation, die viele vorteilhafte Merkmale bezüglich klinischer Anwendungen aufweist: Sie sind reichlich im menschlichen Fettgewebe vorhanden und können mittels Fettabsaugung leicht gewonnen werden. ADSCs besitzen den Stammzellen aus dem Knochenmark sehr ähnliche phänotypische und funktionelle Charakteristiken. Für sie wurden vielfältige Differenzierungspotenziale, unter anderem in chondro-, osteo-, adipo-, myo- sowie neurogene und endotheliale Linien nachgewiesen (5). Aufgrund ihrer leichten Zugänglichkeit und oben genannter Charakteristika wecken ADSCs das Interesse sowohl von Forschern und Klinikern auf der Suche nach neuen Therapieansätzen, wie auch von Ärzten, die sich hiervon lukrative Anwendungen im Wachstumsmarkt des Geschäftes mit der Schönheit versprechen.

Genau genommen wurden die Grundprinzipien des Verfahrens bereits vor über einem Jahrhundert entwickelt: Fettgewebe wird exzidiert oder aspiriert, aufgereinigt und demselben Patienten unmittelbar wieder reimplantiert (6). Das Verfahren hat mittlerweile etliche methodische Verbesserungen durchlaufen, die mehrheitlich eine geringere Invasivität der Zellgewinnung und -verarbeitung sowie die Vereinfachung und Standardisierung der Reimplantation zum Ziel haben. In der heutigen Form besteht das Verfahren aus einer Aspirationslipektomie mit meist reduziertem Unterdruck, gefolgt von Reinigungsschritten und einer Konzentration der Zellen durch Flotation oder Zentrifugation. Dieses aufgereinigte Fettgewebe kann nun zur Weichgewebeaugmentation reimplantiert werden (Grafik 1).

Vergleich von Ablauf der „klassischen“ Eigenfetttransplantation mit der Methodik des „zellassistierten Lipotransfers“
Vergleich von Ablauf der „klassischen“ Eigenfetttransplantation mit der Methodik des „zellassistierten Lipotransfers“
Grafik 1
Vergleich von Ablauf der „klassischen“ Eigenfetttransplantation mit der Methodik des „zellassistierten Lipotransfers“

Typische Anwendungen sind die Korrektur von Konturdefiziten nach Tumorentfernung oder Bestrahlung sowie für ästhetische Zwecke – vor allem in der Brust –, sowie zur Behandlung von fazialer Atrophie wegen HIV/antiretroviraler Therapie, Lupus erythematodes oder Sklerodermie. Die Beschränkungen dieser Technik bestehen in der Abhängigkeit der transplantierten Zellen von einer zügigen Revaskularisierung, die das in einem Eingriff transplantierbare Gewebevolumen begrenzt. Die Transplantation größerer Volumina hat häufig eine Adipozytennekrose, Volumenverlust und Ölzystenbildung zur Folge (7). Auch bei kleinvolumigen Transplantationen wird von Langzeit-Verlustraten des Transplantatsvolumens von 30–70 % berichtet (7, 8).

Ausgehend von Ergebnissen aus In-vitro- und In-vivo-Versuchen, die eine supportive Wirkung von ADSCs auf die sie umgebenden Zellen bei der autologen Fetttransplantation nahelegen, wurde das Verfahren des sogenannten „zellassistierten Lipotransfers“ (CAL) entwickelt, um die Transplantationsergebnisse zu verbessern. Hierbei wird das aspirierte Fettgewebe in zwei Teile portioniert. Aus einem Aliquot wird die ADSCs enthaltende „stromalvaskuläre Fraktion“ isoliert und dem anderen Aliquot zugegeben (Grafik 1). Das hierbei generierte Zellgemisch wird nun als „zellangereichertes Fettaspirat“ bezeichnet (9).

Um diesen Prozess während eines einzigen operativen Eingriffes durchführen zu können, wurden kommerzielle Systeme zur Verarbeitung der Transplantate entwickelt. Sie erlauben eine automatisierte Prozessierung des „zellangereicherten Fettaspirates“ vor Ort: Eine Portion des abgesaugten Fettgewebes wird in dem System durch eine Mischung proteolytischer Enzyme aufgeschlossen und aus der umgebenden Gewebematrix herausgelöst. Nach entsprechenden Waschvorgängen werden durch Zentrifugation die „regenerativen Zellen“ separiert und der zweiten Fettgewebeportion zugegeben, wodurch das „zellangereicherte Fettaspirat“ entsteht (10, 11).

Abhängig von der jeweiligen Indikation kann dieses nun an beliebiger Körperstelle reimplantiert werden. Die weitaus häufigste Indikation stellt jedoch die ästhetische Augmentation der Brust oder deren Rekonstruktion nach Tumorentfernung dar (12).

Von der erhöhten Konzentration an ADSCs verspricht man sich eine Verbesserung des Behandlungsergebnisses durch eine gesteigerte Transplantatvaskularisation, einhergehend mit einer verminderten Nekrose- und Resorptionsrate der Adipozyten, sowie die Möglichkeit einer Differenzierung der ADSCs zu reifen Adipozyten (13). Somit erscheint die Transplantation wesentlich größerer Fettgewebevolumina möglich, verbunden mit der verlockenden Perspektive, Silikonbrustimplantate durch autologes Fettgewebe ersetzten zu können. Dies wäre eine potenzielle Revolution in der rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgie und in vielerlei Hinsicht gewinnversprechend, nicht zuletzt auch monetär.

Trotz ermutigender Berichte aus der Grundlagenforschung sind augenscheinlich bis dato nur sehr wenige klinische Daten verfügbar. Ebenfalls gibt es keine Informationen über Sicherheitsaspekte, zum Beispiel in Bezug auf das Risiko einer inadäquaten Differenzierung oder die Entwicklung von Neoplasien, eine intrinsische Gefahr jeder stammzellbasierten Behandlung (14, 15). Obwohl eine ständige Zunahme an Werbung und Anbietern der CAL-Technik zu beobachten ist, fehlen bis jetzt verlässliche Zahlen zur Einsatzhäufigkeit dieses Verfahrens (Paul-Ehrlich-Institut, persönliche Mitteilungen).

Aus diesem Grunde sahen wir die Notwendigkeit einer Bewertung der Evidenzlage für dieses vielversprechende, aber zugleich umstrittene Verfahren. Anhand des PRISMA-Statements (16) wurde folgende Fragestellung gemäß der PICO-Kriterien (Participants, Intervention, Comparison, Outcome) formuliert: „Welche Evidenz bietet die aktuelle wissenschaftliche Literatur bezüglich der klinischen Anwendung von mit Stammzellen adipösen Ursprungs angereichertem Fettgewebe für die Regenerierung und Augmentation von Weichteilgewebe?“

Methoden

In Kooperation mit dem Deutschen Cochrane Zentrum wurde eine systematische Übersichtsarbeit der Literatur erstellt. Eine dezidierte Suchstrategie wurde entwickelt mit dem Ziel der bestmöglichen Darstellung der Datenlage, mit dem Einschluss von acht der wichtigsten wissenschaftlichen Datenbanken: Medline, Medline in Process, Web of Science, BIOSIS, Scopus, LILACS, Cochrane Library sowie der relevanten Datenbanken für registrierte klinische Studien inklusive ClinicalTrials.gov, ISRCTN, German Clinical Trials Register (DRKS), EU Clinical Trials Register und Japan Primary Registries Netzwerk. Der Suchalgorithmus (detailliert beschrieben im eSupplement), wurde an die Syntax jeder Datenbank adaptiert. Nach der initialen Ausführung des Suchalgorithmus wurde die Aktualisierung der Daten durch ein kontinuierliches automatisches Updatesystem gesichert (Grafik 2).

Suchhistorie der erzielten Ergebnisse mit Hilfe der PRISMA-Kriterien
Suchhistorie der erzielten Ergebnisse mit Hilfe der PRISMA-Kriterien
Grafik 2
Suchhistorie der erzielten Ergebnisse mit Hilfe der PRISMA-Kriterien
Database(s): Ovid MEDLINE(R) Suchstrategien
Database(s): Ovid MEDLINE(R) Suchstrategien
eSupplement
Database(s): Ovid MEDLINE(R) Suchstrategien

Ergebnisse

Nach Entfernung der Duplikate verblieben 3 161 identifizierte Publikationen. Diese wurden nach Titel und Abstract von 2 unabhängigen Untersuchern (S. G. und F. L.) im Vier-Augen-Prinzip gesichtet, es verblieben 228 potenziell relevante Publikationen. Von diesen wiederum wurden nach Untersuchung des Volltextes 78 als relevant eingestuft. Lediglich zehn dieser 78 Publikationen (13 %) enthielten Primärdaten (9, 12, 14, 17–22, [Asano Y, Yoshimura K: Cell-assisted lipotransfer for breast reconstruction after breast conserving therapy. EJC Supplements 2010; 8: 3]). Die übrigen 67 Publikationen enthielten 50 Reviews, von diesen wiederum entsprachen lediglich zwei den Standards einer systematischen Übersichtsarbeit (2325). Die übrigen Publikationen bestanden aus Leserbriefen, Beiträgen der Herausgeber, Kommentaren, Expertenmeinungen, Diskussionsbeiträgen, Buchabstracts und einem Firmenprofil. Drei weitere Studien wurden über das Updatesystem identifiziert und werden unten separat betrachtet (11, 26, 27).

Aufgrund der ausgeprägten Heterogenität der Studien konnte keine Metaanalyse erfolgen. Um dennoch eine reproduzierbare Vergleichbarkeit und Einstufung zu gewährleisten, wurden sämtliche Studien entsprechend dem PRISMA-Statement analysiert (16). Unter Verwendung der Oxford Classification Criteria 2011 (28) wurde jeder Studie ein Evidenzgrad zugeordnet.

Einschlusskriterien der untersuchten Studien waren am häufigsten Brustrekonstruktion und -augmentation, des Weiteren kongenitale, traumatische, iatrogene oder krankheitsbedingte Weichteildefekte, faziale Atrophien aufgrund von Parry-Romberg-Syndrom oder Lupus erythematodes, Pectus excavatum, faziale Dermatofibrosen und postradiogene Weichteilschäden (12).

Der Nachbeobachtungszeitraum betrug typischerweise 6 bis 12 Monate, die Bewertung der Ergebnisse basierte zumeist auf subjektiven Volumenschätzungen und deskriptiven Darstellungen klinischer Untersuchungen oder Foto- und Videoaufnahmen. Auch in den wenigen Studien, bei denen objektive Auswertungsmethoden (Mammographie, CT-/MRT-Volumetrie) zu Anwendung kamen, wurden hiermit häufig keine konsistenten quantitativen Daten generiert.

Hinsichtlich der Einteilung in Evidenzgrade entsprachen nur drei Studien den Graden II/III. Die übrigen Publikationen waren den Evidenzgraden IV und V zuzuordnen. Die Tabelle bietet eine Übersicht über die identifizierten Studien.

Studienlage
Studienlage
Tabelle 1a
Studienlage
Zusätzliche Studien gefunden durch Updates
Zusätzliche Studien gefunden durch Updates
Tabelle 1b
Zusätzliche Studien gefunden durch Updates

Als unerwünschte Ereignisse traten Ölzysten und Mikrokalzifikationen sowie Fibrosen und Indurationen auf. Des Weiteren wurde von einem Fall eines Osteosarkomrezidivs bei einer 17-jährigen Patientin 18 Monate nach Eigenfetttransplantation in den Arm nach 10-jährigem rezidivfreiem Verlauf berichtet (14).

Unter Berücksichtigung aller 13 klinischen Studien werden insgesamt 286 CAL-Prozeduren beschrieben. Der längste Nachbeobachtungszeitraum betrug 42 Monate. Ausreichende Daten zur onkologischen Sicherheit sind nicht vorhanden, was insbesondere vor dem Hintergrund der Tatsache, dass etliche dieser Eingriffe nach malignen Erkrankungen – beispielsweise zur Brustrekonstruktion – durchgeführt werden, von Bedeutung ist.

Zur Illustration der von den Autoren vorgefundenen spärlichen Datenlage sollen hier beispielhaft die drei Studien, die über das Updatesystem identifiziert wurden, näher betrachtet werden:

Die „RESTORE-2“-Studie ist eine prospektive, einarmige, multizentrische Studie aus dem Jahr 2012, in die 71 Patientinnen mit Konturdefiziten der Brust nach Brusterhaltender Therapie (BET) eingeschlossen wurden (11). Die Zufriedenheit von Patientinnen und Behandlern mit dem funktionellen und kosmetischen Ergebnis der CAL-Behandlung sowie die Verbesserung der vorbestehenden Brustdeformität nach 12 Monaten wurden als primäre Messgrößen definiert. Bemerkenswerterweise konnte hier die vorgesehene MRT-Volumetrie nicht durchgeführt werden, da nur bei 51 Patientinnen die Defekte überhaupt präoperativ darstellbar waren. Infolgedessen wurde nachträglich eine subjektive Bewertungsskala für Narben eingeführt. Auch dieses Bewertungskriterium „konnte die klinischen Verbesserungen nicht adäquat abbilden“, obwohl – ohne nähere Erklärung – hier trotzdem eine statistisch signifikante Verbesserung angegeben wird. Die Lebensqualität wird während des Behandlungsverlaufs als „stabil“ angegeben, wobei 45 von 67 Patientinnen ihre Zufriedenheit zwischen 4 und 6 auf einer 6-stufigen Skala einstuften, das heißt es wurde – revers formuliert – keine explizite Unzufriedenheit angegeben. Weitaus schwerer wiegt jedoch die Tatsache, dass die onkologische Sicherheit nicht angemessen berücksichtigt oder gar als Zielgröße definiert wurde.

Trotz eines Nachbeobachtungzeitraumes von lediglich einem Jahr schlussfolgern die Autoren, dass die „RESTORE-2“-Studie den suffizienten Nachweis von Sicherheit und Effizienz der Transplantation von ADSC-angereichertem Fettgewebe zur Behandlung von Weichteildefiziten nach BET erbracht hat und diese Prozedur hierfür als alternatives Rekonstruktionsverfahren zu gelten habe. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es bei einer Patientin im Behandlungszeitraum zu einer ossären Fernmetastasierung kam, muss eine solche Behauptung, aufbauend auf den Ergebnissen dieser vom Hersteller des verwendeten Gerätes finanzierten Studie, als zumindest etwas verfrüht gelten (29).

Die Publikation von Tanikawa et al. (26) ist hingegen ein bemerkenswertes Beispiel für die Durchführbarkeit qualitativ hochwertiger Forschung in diesem Bereich und eine von lediglich zwei Studien, die die CAL-Technik mit der angemessenen methodischen Sorgfalt untersuchen. Die Autoren verglichen CAL zur Behandlung von Weichteildefiziten im Gesicht aufgrund kraniofazialer Mikrosomie mit der „klassischen“ Fetttransplantation. Die Studie wurde prospektiv, randomisiert, kontrolliert mit Verblindung von Patienten und Untersucher angelegt. Trotz einiger Limitationen, insbesondere der auffallend kleinen Volumina an transferiertem Fettgewebe im Vergleich zu geläufigeren Anwendungen des CAL sowie einer recht hohen Dropoutquote, gelang es den Autoren, eine höhere Volumenkonsistenz in der CAL-Gruppe für diese spezielle Indikation nachzuweisen.

Peltoniemi et al. (27) berichten jedoch von gegensätzlichen Beobachtungen: Die Autoren dieser prospektiven, vergleichenden Studie untersuchten die Volumenkonsistenz von Eigenfetttransplantaten mit und ohne „Stammzell“-Supplementierung zur ästhetischen Brustaugmentation bei 18 Patientinnen. Das Transplantatüberleben wurde mittels MRT-Volumetrie verfolgt, zusätzlich wurde der Anteil an vitalen Zellen intraoperativ durchflusszytometrisch analysiert. Die Volumenretention war in der CAL-Gruppe leicht niedriger (50 vs. 54 %), ein statistisch signifikanter Unterschied konnte jedoch nicht festgestellt werden. Einschränkungen der ansonsten methodisch hochwertigen Studie bestehen in ihrer kurzen Nachbeobachtungszeit (maximal 12 Monate), die Gesamtzahl an Patienten ist beschränkt durch die vorzeitige Beendigung der Studie aus ethischen Gründen. Die Autoren schlussfolgern, die Transplantation von unsupplementiertem Fettgewebe sei „schneller [...], günstiger [...], theoretisch sicherer [...] und bietet mindestens die gleiche Erfolgsrate“. Sie sehen „keinerlei Vorteil in der Stammzellanreicherung“.

Schlussfolgerung/Diskussion

Zusammenfassend konnte trotz wiederholter Ankündigungen hochwertiger klinischer Daten während der vergangenen Jahre kein verlässlicher Beweis für eine generelle Überlegenheit des CAL im Vergleich zur konventionellen Methode der Fetttransplantation identifiziert werden. Die einzige Ausnahme hiervon betrachtet gerade nicht den postulierten Hauptvorteil des CAL, die Langzeit-Volumenkonsistenz großer Transplantatvolumina. Darüber hinaus werden Belange der Sicherheit häufig komplett außer Acht gelassen oder nur inadäquat behandelt. In Anbetracht des Umstandes, dass Stammzellen viele Gemeinsamkeiten mit Tumorzellen aufweisen und ihre Differenzierung stark von ihrer lokalen Mikroumgebung abhängt, drängt sich der Schluss auf, dass der CAL hinsichtlich der Sicherheitsaspekte nicht mit einer einfachen autologen Fetttransplantation gleichzusetzen ist.

Die Behandlung von Krankheiten und das Streben nach Schönheit sind zwei starke menschliche Bedürfnisse, welche von den Werbeversprechen der Anbieter von „Stammzelltherapien“ wiederholt bedient werden. Dies muss jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt als ungerechtfertigt angesehen werden.

Der Umstand, dass die hierfür benötigten Gerätschaften zumeist als Medizinprodukt, und nicht als Arzneimittel eingestuft werden, hat ihre Einführung in den klinischen Alltag erleichtert. Hierzu sind in den meisten Ländern ungleich niedrigere Zulassungsanforderungen zu erfüllen. Dies könnte sich jedoch zukünftig ändern, falls CAL-Geräte in der EU-Rechtsprechung generell als „Advanced Therapy Medical Products“ (ATMP) eingestuft werden. Dies ist nicht nur für die Patientensicherheit von erheblicher Bedeutung, auch der jeweilige Behandler könnte im Falle einer Komplikation als Hersteller eines Zelltherapeutikums zur Verantwortung gezogen werden.

Obwohl die euphorische Pionierphase der Stammzellforschung bereits vorbei ist, gehört dieser Forschungszweig noch immer zu den innovativsten und vielversprechendsten der Medizin. Nichtsdestotrotz muss, wie das vorliegende Beispiel zeigt, die klinische Anwendung mit der Grundlagenforschung Schritt halten.

Vor der Implementierung dieser zweifelsohne vielversprechenden Technik in das Arsenal der rekonstruktiven und ästhetischen Medizin müssen qualitativ hochwertige Daten für deren Effizienz und Sicherheit sowie eine definitive Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen vorliegen.

Die Bezeichnung einer Transplantation von „zellangereichertem“ Eigenfett als „etablierte Stammzelltherapie“, welche zugleich lediglich das Sicherheitsprofil einer einfachen autologen Transplantation aufweist, ist nicht vereinbar mit den Ansprüchen der guten klinischen Praxis und sollte nicht fraglos übernommen werden. Die Autoren raten strikt davon ab, diese oder ähnliche Prozeduren außerhalb der strikten Rahmenbedingungen von dringend benötigten klinischen Studien und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden durchzuführen, bis ausreichend klinische Daten vorliegen, die zuverlässig die Sicherheit und Effizienz des „zellassistierten Lipotransfers“ belegen. Um die kritischen Fragen der onkologischen Langzeitsicherheit ausreichend zu berücksichtigen, ist die Einführung klinischer Register aus Sicht der Autoren unabdingbar.

Danksagung
Die Autoren danken Herrn Dr. Gabriel Seifert für seine Unterstützung als Muttersprachler bei der Abfassung und Korrektur der englischen Version des Manuskriptes.

Interessenkonflikt

Die Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 28. 7. 2014, revidierte Fassung angenommen: 13. 1. 2015

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Florian M. Lampert
Klinik für Plastische und Handchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg
Hugstetter Straße 55, 79106 Freiburg
florian.lampert@uniklinik-freiburg.de

Zitierweise
Grabin S, Antes G, Stark GB, Motschall E, Buroh S, Lampert FM: Cell-assisted lipotransfer—a critical appraisal of the evidence. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 255–61. DOI: 10.3238/arztebl.2015.0255

@eSupplement:
www.aerzteblatt.de/15m0255 oder über QR-Code

The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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Klinik für Plastische und Handchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg:
cand. med. Grabin, Prof. Dr. med. Stark, Dr. med. Lampert
Deutsches Cochrane Zentrum, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg: Prof. Dr. rer. nat. Antes
Institut für Medizinische Biometrie und Statistik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg: Motschall
Department Chirurgie, Universitätsklinikum Freiburg: Buroh
Vergleich von Ablauf der „klassischen“ Eigenfetttransplantation mit der Methodik des „zellassistierten Lipotransfers“
Vergleich von Ablauf der „klassischen“ Eigenfetttransplantation mit der Methodik des „zellassistierten Lipotransfers“
Grafik 1
Vergleich von Ablauf der „klassischen“ Eigenfetttransplantation mit der Methodik des „zellassistierten Lipotransfers“
Suchhistorie der erzielten Ergebnisse mit Hilfe der PRISMA-Kriterien
Suchhistorie der erzielten Ergebnisse mit Hilfe der PRISMA-Kriterien
Grafik 2
Suchhistorie der erzielten Ergebnisse mit Hilfe der PRISMA-Kriterien
Studienlage
Studienlage
Tabelle 1a
Studienlage
Zusätzliche Studien gefunden durch Updates
Zusätzliche Studien gefunden durch Updates
Tabelle 1b
Zusätzliche Studien gefunden durch Updates
Database(s): Ovid MEDLINE(R) Suchstrategien
Database(s): Ovid MEDLINE(R) Suchstrategien
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Bernett
am Montag, 13. April 2015, 18:28

ADSC's bei Rückenmarksverletzung

ADSC's (Adipose Derived Stem Cells) sollten in Tierversuchen (z.B. bei Ratten) in Kombination mit Leitgebilden aus bakterieller Zellulose (unterdrückt unerwünschte Abwehrreaktionen) bei frischer Rückenmarksverletzung versucht werden, weil sie u.a. auch eine nachgewiesene neurogene Potenz besitzen!

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