ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2015Berichterstattung über Katastrophen: Dysfunktionale Abwehrstrategien

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Berichterstattung über Katastrophen: Dysfunktionale Abwehrstrategien

Eichenberg, Christiane; Huss, Jessica Helen

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Vor psychotraumatologischer Abwehr in der (Print-)Berichterstattung über Katastrophen sind auch Journalisten nicht gefeit. Dies hat Einfluss auf die Rezeption traumatischer Ereignisse in der Bevölkerung.

Medien haben einen bedeutenden Einfluss auf die Wahrnehmung von psychischen Störungen in der Gesellschaft. Speziell bei Traumatisierungen führt die indirekte Konfrontation mit einem traumatischen Ereignis zur Anwendung von psychotraumatologischen Abwehrmechanismen mit dem Ziel, ein illusionäres Sicherheitsgefühl zu bewahren (1). Es besteht die Annahme, dass auch Journalisten die psychotraumatologische Abwehr in der printmedialen Berichterstattung von Katastrophen nutzen. Dies hat wiederum Einfluss auf die Rezeption traumatischer Ereignisse in der Gesamtbevölkerung und in der Konstruktion von Opfern sowie Täterschaft.

Bei Abwehrprozessen im Kontext traumatischer Ereignisse werden psychotraumatische und psychotraumatologische Abwehrmechanismen unterschieden (1). Bei dem psychotraumatischen Abwehrverhalten handelt es sich um die direkte Erfahrung mit einem traumatischen Erlebnis, worauf die Opfer bereits in oder nach der traumatisierenden Situation mit spezifischen Abwehrhaltungen reagieren, um die meist traumainduzierte Angst zu mildern. Psychotraumatologische Abwehrmechanismen haben letztlich dieselbe Funktion, nämlich die aus einer indirekten Konfrontation von traumatischen Ereignissen resultierende Angst und Unsicherheit zu bewältigen (2). Eine indirekte Konfrontation mit einem Trauma erleben beispielsweise Augenzeugen, Rettungspersonal, aber auch Journalisten (3).

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Psychotraumatologische Abwehrstrategien lassen sich in täteridentifizierte und opferidentifizierte Haltungen unterscheiden.

Täteridentifizierte Abwehrstrategien

Die Opferabwertung (blaming the victim) ist per definitionem die Zuschreibung der Mitverantwortlichkeit des Opfers an seiner misslichen Lage (4) und der am häufigsten untersuchte Abwehrmechanismus (5, 6).

Gelingt die Überwindung der Beschuldigung von Opfern, so ist die vermeintlich neu angenommene neutrale Haltung keinesfalls empfehlenswert, denn eine neutrale Haltung impliziert die Verleugnung der Anerkennung von Betroffenen als Opfer (2). Die Neigung zur Neutralitätslösung ist weit verbreitet, nicht nur als empfohlene wissenschaftliche Beobachtungshaltung im psychotherapeutischen Bereich, sondern auch als gängige Perspektive in der Bevölkerung (7).

Das Bedürfnis, die Täter der Schuld zu entlasten und auf diese Weise schmerzliche Erinnerungen zu verleugnen oder abzuspalten, kann in einer Einstellung der Täterschonung münden. Es werden indirekte Erklärungen oder sogar Ausreden für das Begehen der Tat gefunden, so dass eine Entfremdung und Verfälschung der Wirklichkeit folgen kann (1).

Opferidentifizierte Abwehrstrategien

Die komplementäre Abwehrhaltung zur Täterschonung ist die Täteranklage, die eine Opferidentität nachhaltig prägen kann. Die Verharrung in passiven Handlungen und die ständige Identifizierung mit einem Opfertypus fördern demnach die Täteranklage, welche sich auch zu einer existenziellen Haltung entwickeln kann, so dass den Tätern auch unberechtigte oder zumindest nicht bewiesene Tatsachen unterstellt werden (2).

Eine komplexere Ausprägung der Opferidentität, die eine Umkehr der Opfer- und Täterrolle darstellt, ist die präsentative Opferhaltung. Täter legitimieren ihre viktimisierenden Handlungen gegen eine Person, indem sich die Selbigen als deren Opfer sehen (1).

Die Verschwörungsideologie umfasst nicht nur das Herstellen einer imaginären Ordnung, um das Gegenwärtige besser begreifen und eine internale Kontrollüberzeugung erreichen zu können, sondern auch eine Tendenz zum abergläubischen Denken, wie zum Beispiel Weltuntergangsahnungen (8).

Die Theorie der Selbstwertbestätigung besagt, dass die Auswirkung einer Dissonanz erregenden Bedrohung die eigene Selbstachtung stärkt, indem sich auf eine andere Dimension oder Fähigkeit berufen wird, die besonders geschätzt wird und positive Kognitionen erzeugt (9).

In einer Untersuchung von Eichenberg und Ebert aus dem Jahr 2008 (2) konnte erstmals gezeigt werden, dass unter dem Gesichtspunkt der psychotraumatologischen Abwehrstrategien Journalisten bei der Berichterstattung von Gewalttaten eine indirekte Konfrontation mit der Folge der Erschütterung ihres eigenen sicheren Selbstverständnisses erleben, die sie mit Hilfe von verschiedenen Abwehr- und Schutzmechanismen zu mildern versuchen. Tatsächlich konnten in 99 von 206 Artikeln psychotraumatologische Abwehrstrategien nachgewiesen werden. Die Ergebnisse von Amanns und Wippliners (1997) Studie über die Berichterstattung über sexuellen Missbrauch dokumentieren ebenfalls, dass ein Drittel der untersuchten Darstellungen eine Mitschuld des Opfers beinhalteten (10).

Eine aktuelle Studie der Wiener Sigmund-Freud-Privat-Universität hatte zum Ziel, die Anwendung psychotraumatologischer Abwehrmechanismen erstmalig in der Katastrophen-, Krisen- und Kriegsberichterstattung zu untersuchen (11). Als Beispiel wurde hier der 11. September als die amerikanische Katastrophe des 21. Jahrhunderts gewählt. Darüber hinaus soll ein Ländervergleich (USA und Deutschland) die bislang nur nationalen Zeitungstypenvergleiche ergänzen (2, 12). Eine weitere Fragestellung hatte zum Ziel, den von Eichenberg und Ebert herausgearbeiteten Befund von 2008, dass Boulevardzeitungen im Vergleich zu Qualitätsformaten einen deutlich höheren Gebrauch von Abwehrstrategien in der Berichterstattung über Gewaltverbrechen aufwiesen (2), in dieser Studie zu überprüfen.

Über einen Zeitraum von einem Monat (11. September bis 11. Oktober 2001) wurden aus drei deutschen (Süddeutsche Zeitung, Die Welt, B.Z.) und drei amerikanischen Zeitungen (The New York
Times, The Washington Post, The New York Post) alle publizierten Artikel (N = 260) über die Anschläge des 11. Septembers inhaltsanalytisch untersucht.

Die Verwendung von psychotraumatologischen Abwehrstrategien konnte bei 195 der N=260-Artikel bestätigt werden. Die prozentuale Häufigkeit der Artikel mit Abwehrmechanismen in Abhängigkeit von der Anzahl der insgesamt im Untersuchungszeitraum publizierten Berichte entspricht damit 75 Prozent. Zwischen deutschen und amerikanische Printmedien konnte kein länderspezifischer Unterschied ausgemacht werden.

Es wurde ebenso die Häufigkeit der Verwendung bestimmter Abwehrmechanismen analysiert. Bei den 195 Artikeln konnten insgesamt 345 Kodierungen vorgenommen werden. Sowohl die deutsche als auch die amerikanische Berichterstattung machte beinahe gleichermaßen häufig Gebrauch von psychotraumatologischen Abwehrmechanismen. Die verwendeten Strategien erfuhren jedoch eine unterschiedlich bevorzugte Nutzung hinsichtlich Häufigkeit und Typus, wobei der Abwehrmechanismus der Neutralitätslösung (36 Prozent) bei den deutschen Printmedienformaten am häufigsten war. Hingegen war die Täteranklage (48 Prozent) die häufigste psychotraumatologische Abwehrstrategie der Journalisten in der amerikanischen Berichterstattung.

Unterschiede gibt es zwischen Qualitäts- und Printmedien: In 71 Prozent aller relevanten Artikel mit typischem Qualitätscharakter ließen sich Abwehrstrategien seitens der Journalisten finden, bei boulevardorientierten Printmedien sogar in 85 Prozent.

Richtlinien für die Arbeit von Journalisten

Für die Qualitätszeitungen konnte die Täteranklage (37 Prozent) als meist genutzte Abwehrstrategie identifiziert werden. Fast ähnlich häufig fand die Neutralitätslösung (31 Prozent) Verwendung. Die Täteranklage nahm mit sogar 43 Prozent bei den Boulevardzeitungen einen hohen Stellenwert ein. In Folge des meist verwendeten Abwehrmechanismus der Täteranklage in Boulevardprintmedien ist die Selbstwertbestätigungsfunktion (23 Prozent) zu nennen, die – entgegen der Ergebnisse der Qualitätszeitungen – häufig Gebrauch fand.

Die Erkenntnisse der Studie sollen für die Arbeit von Journalisten nutzbar gemacht werden. Es wurde ein Leitfaden entwickelt, der sich in Abgrenzung zu bereits bestehenden Anleitungen (2) oder Richtlinien zur medialen Darstellung von Suiziden (14) in besonderer Hinsicht dadurch auszeichnet, dass unterschiedliche Phasen der Artikelerstellung berücksichtigt werden. Die wichtigsten Richtlinien:

  • Phase der Vorbereitung: Eine Selbstreflexion zum Beispiel in Form eines Traumatagebuchs ist sinnvoll, um die eigene indirekte Konfrontation mit dem Trauma zu verarbeiten. Aufklärung von Journalisten sowohl über die potenziell auftretenden Reaktionen, wie zum Beispiel Gefühle der Hilflosigkeit und Angst sowie gesteigertes Stressempfinden während des gesamten Verfassungsprozesses, als auch vor der Gefahr der möglichen Anwendung von psychotraumatologischen Abwehrmechanismen sind ebenfalls ratsam (15).
  • Phase der Verschriftlichung: Von einer neutralen Haltung, die in der deutschen journalistischen Berichterstattung am meisten verwendet wurde, wird abgeraten, weil es eine Täteridentifikation und gleichsam opferabwertende Reaktion fördert. Vielmehr wird die parteiliche Abstinenz (1, 2) das heißt eine solidarische Grundhaltung ohne emotionale Verstrickung mit dem Opfer, empfohlen. Um Mitgefühl für die Opfer zu fördern, ist ein sensibler und feinfühliger Tenor seitens der Journalisten ratsam. Die Artikel sollten eine klare Struktur besitzen, das heißt, es sollte ein klares Ende oder Fazit vorhanden sein, damit die Rezipienten einen greifbaren Abschluss präsentiert bekommen. Berichte, die nur aus Aussagen von Augenzeugen oder Opfern bestehen, sollten unterlassen werden. Journalisten sollten zu emotionalen Tatbeständen Stellung beziehen beziehungsweise diese kommentieren. Vorsicht sollte vor nicht eindeutig belegten Informationen geboten werden. Leichtsinnig übernommene Fakten können Unglücksmythen schüren und den Abwehrmechanismus der Verschwörungsideologie begünstigen. Die gewöhnlichen und schon eingespielten Frames in der Krisenberichterstattung, die üblicherweise Dramatisierung in den Mittelpunkt stellen und gleichzeitig Stilmittel des länderübergreifenden Boulevardjournalismus darstellen, sollten grundsätzlich hinterfragt und überarbeitet werden.
  • Phase der Veröffentlichung: Ebenso wie bei der Vorbereitung sollte auch vor der Publikation ein letzter persönlicher oder fachlicher Rat eingeholt werden. Eine Absicherung sollte auch dahingehend gewährleistet sein, dass gerade bei der Inkludierung von Informationen über Opfer diese nochmalig auf Richtigkeit beziehungsweise auf Darstellungen, die eine Retraumatisierung begünstigen könnten, überprüft werden.

Die erarbeiteten Leitlinien adressieren nicht nur die Berufsgruppe der Journalisten, sondern sollen auch Psychologen und Psychotherapeuten ansprechen, die zu aktuellen gesellschaftlichen und vor allem krisenbehafteten Entwicklungen seitens der Medien für Interviews, Reportagen oder Dokumentationen angefragt werden (16). Das Ethik-Komitee der europäischen Psychologenvereinigung hat sogar gemeinsame europäische Leitlinien entwickelt, wie sensationelle Ereignisse und Phänomene in den Medien länderübergreifend seitens der psychologischen Profession kommentiert, dokumentiert und behandelt werden sollen (17). Die Leitlinien berücksichtigen allerdings noch zu wenig die potenziell negative Auswirkung auf Betroffene und daraus resultierende Gefahr einer Neu- und Retraumatisierung.

Deutsche bevorzugen Neutralitätslösung

Die vorliegenden Ergebnisse konnten die Anwendung von psychotraumatologischen Abwehrmechanismen bei printmedialen Berichten über Krisengeschehnisse belegen. Der Unterschied im Ländervergleich von deutschen und amerikanischen Printmedien zeigte sich vor allem in der Präferenz bestimmter Abwehrmechanismen. Die deutschen Printmedien präferierten die Neutralitätslösung, was vermutlich auf die geografische und emotional empfundene Distanz seitens der Journalisten zurückzuführen ist. Zusätzlich rufen die Anschläge auf das einstig amerikanische Wahrzeichen bei den deutschen Journalisten weniger emotionale Betroffenheit hervor, da weder das nationale noch das individuelle Selbstwertgefühl derart verletzt wurde. Dies trifft bei den amerikanischen Journalisten zu, so dass nachvollziehbar wird, wieso von diesen vermehrt die Täteranklage als psychotraumatologische Abwehrform genutzt wurde. Die erlebte Ohnmacht und Demütigung infolge der Terroranschläge wurde mit destruktiven Feindbildern zu reparieren versucht (1).

Aus den Studienergebnissen ergeben sich Implikationen für die journalistische Arbeit. Zusammenfassend ist jegliche Anwendung von Abwehrstrategien dysfunktional, wie der entwickelte Leitfaden für die optimale Berichterstattung über Krisen und Katastrophen nahelegt. Das Dart Center for Journalism & Trauma (Darth) ist ein Netzwerk für Journalisten, Redakteure oder andere Medienbeschäftigte über die Berichterstattung von Katastrophen und Krisen und bietet konstruktive Hilfestellung sowie Anleitung für eine feinfühlige und sachkundige Nachrichtenvermittlung von traumatischen Situationen (18). Über solche Verbände, aber auch Fachgesellschaften für Psychotraumatologie sollten entsprechende Weiterbildungsveranstaltungen für Journalisten angeboten werden, die neben der Wissensvermittlung zur Psychotraumatologie im Allgemeinen auch über die nachteiligen Folgen der unbewussten Anwendung psychotraumatologischer Abwehrmechanismen sowie alternative Strategien im Speziellen informieren.

Insgesamt kann durch diese Präventionsarbeit die Stigmatisierung und Diskriminierung von psychischen Erkrankungen, das heißt hier zum Beispiel die implizite Botschaft, Betroffene seien an ihrer Traumatisierung selbst Schuld mit der Folge einer Gefahr von Neu- und Retraumatisierung, und ebenso sekundäre Traumatisierungen von Journalisten und anderen reduziert werden.

  • Zitierweise dieses Beitrags:
    PP 2015; 13(4): 180–2

Anschrift für die Verfasser:
Prof. Dr. Christiane Eichenberg, Psychologische Psychotherapeutin, Department der Psychologie, Sigmund-Freud-Privat-Universität Wien, Freudplatz 1, A-1020 Wien, christiane@rz-online.de; www.christianeeichenberg.de

1.
Fischer G, Riedesser P: Lehrbuch der Psychotraumatologie. 4. aktualisierte und erweiterte Aufl. München: Ernst Reinhardt 2009.
2.
Eichenberg C, Ebert S: Die Darstellung von Opfern und Tätern von Gewaltverbrechen in öffentlichen Medien – Ergebnisse einer Inhaltsanalyse und einer experimentellen Studie. Zeitschrift für Psychotraumatologie, Psychotherapiewissenschaft und Psychologische Medizin 2008; 1: 47–68.
3.
Weidemann A: Primäre und sekundäre Traumatisierung: ein Berufsrisiko für Journalisten. Überblick zum Stand der Forschung. Trauma & Gewalt 2008; 3: 234–45.
4.
Deutsches Institut für Psychotraumatologie – DIPT e.V.: Besondere traumatische Situationen und typische Folgen. Im Internet: http://psychotraumatologie.de/selbsthilfe/besonderheiten.html Stand: 30.01.2015.
5.
Small DA, Loewenstein G: Helping a victim or helping the victim: Altruism and identifiability. Journal of Risk and Uncertainty 2003; 26: 5–16.
6.
Kogut T, Ritov I: The singularity effect of identified victims in separate and joint evaluations. Organizational Behavior and Human Decision Processes 2005b; 97: 106–16.
7.
Kutter P, Paramo-Ortega R, Zagermann P: Die psychoanalytische Haltung. Wien: Internationale Psychoanalyse 1988.
8.
Whitson JA, Galinsky AD: Lacking control increases illusory pattern perception. Science 2008; 322: 115–7.
9.
Aronson E, Wilson TD, Akert RM: Sozialpsychologie. 6. aktualisierte Aufl. München: Pearson 2008.
10.
Amann G, Wipplinger R (Hrsg.): Sexueller Missbrauch. Überblick zur Forschung, Beratung und Therapie. Ein Handbuch. Tübingen: Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie 1997.
11.
Huss JH, Eichenberg C: Psychotraumatologische Abwehrstrategien in der journalistischen Berichterstattung am Beispiel des 11. September: Konsequenzen für Betroffene und die öffentliche Wahrnehmung von psychischen Störungen (under review).
12.
Scheufele B: Sexueller Missbrauch – Mediendarstellung und Medienwirkung. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005.
13.
Mayring P: Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. 11. aktualisierte und überarb. Aufl. Weinheim: Beltz 2010.
14.
Sonneck G: Krisenintervention und Suizidverhütung. Stuttgart: UTB 2000.
15.
Fischer G: Neue Wege aus dem Trauma. Erste Hilfe bei schweren seelischen Belastungen. Düsseldorf: Patmos 2002.
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18.
Darth Center for Journalism & Trauma (DARTH): About the Dart Center (1994). Im Internet: http://dartcenter.org/overview Stand: 15.02.2015.
Sigmund-Freud-Privat-Universität Wien: Prof. Dr. Christine Eichenberg, Jessica Helen Huss, BSc.
1. Fischer G, Riedesser P: Lehrbuch der Psychotraumatologie. 4. aktualisierte und erweiterte Aufl. München: Ernst Reinhardt 2009.
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10. Amann G, Wipplinger R (Hrsg.): Sexueller Missbrauch. Überblick zur Forschung, Beratung und Therapie. Ein Handbuch. Tübingen: Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie 1997.
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16. Jaeggi E, Möller H: Die Rolle von Psycholog/innen in den Medien. Organisationsberatung, Supervision, Coaching 2003; 10: 47–53.
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18. Darth Center for Journalism & Trauma (DARTH): About the Dart Center (1994). Im Internet: http://dartcenter.org/overview Stand: 15.02.2015.

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