ArchivDeutsches Ärzteblatt22/1996Familienpolitik: Anerkennung

SPEKTRUM: Leserbriefe

Familienpolitik: Anerkennung

Jung, Friedhelm

Zu dem Beitrag "Investitionen in die Zukunft" von Dr. med. Heinrich Günther in Heft 16/1996
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LNSLNS Es gebührt dem DÄ Anerkennung und Dank, mit dem Kommentar . . . auf die zentrale Funktion der Familien für die Gesellschaft hingewiesen zu haben. Mit der Familie als kleinster Zelle steht und fällt unser Gemeinwesen. Doch um das vom Verfasser formulierte Ziel zu erreichen, Lebensinhalt und Lebensleistung der Menschen nicht mehr in der eigenen Genußmaximierung, sondern der Kindererziehung zu sehen, bedarf es neben günstiger familienpolitischer Rahmenbedingungen vor allem einer geistig-geistlichen Erneuerung der Menschen. Hier tragen die Kirchen und religiösen Vereinigungen eine große Verantwortung. Ihnen fällt die Aufgabe zu, den weitgehend in niveaulosen Materialismus abgeglittenen Menschen deutlich zu machen, daß wir nicht vom Brot allein leben. Vielmehr findet der auf Transzendenz angelegte Mensch in der persönlichen Gottesbeziehung Lebenssinn und -inhalt. Diese befreit ihn von hedonistischer Lebensausrichtung, läßt das Gemeinwohl wieder in den Blick treten und schenkt so auch Mut zur Familie.
Dr. Friedhelm Jung, Dankersstraße 3, 21680 Stade
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