ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2015Primäre Prävention: Zum Schutz der Kinder
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Anzumerken ist, dass bei der Diskussion um eine Impfpflicht bisher nicht von der UNO-Konvention zum Schutz der Kinder die Rede war. In dieser UNO-Konvention zum Schutz der Kinder sind die Artikel 3, Abs. 2, der Artikel 18 und vor allen Dingen der Artikel 24 zu nennen. In Letzterem erkennen die Vertragsstaaten, „das Recht des Kindes auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit“ an und verpflichten sich, sicherzustellen „dass alle Kinder die notwendige ärztliche Hilfe und Gesundheitsfürsorge“ erhalten. Auf einer Sondertagung der UNO 2002 wurde dieses Ziel noch konkretisiert und jedem Kind „das Recht auf Impfung gegen verhütbare Krankheiten“ zuerkannt. Es wurde präzisiert, dass die Routineimpfung von Kindern notwendig sei, „um das Recht der Kinder auf Gesundheit“ zu gewährleisten. Die UNO-Konvention zum Schutz der Kinder sowie das Zusatzprotokoll sind von der Bundesrepublik Deutschland ratifiziert worden und sind damit in nationales Recht umzusetzen . . .

Dr. med. Michael Lafrenz, 18057 Rostock

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