ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2015Erkenntnistransfer: Kein reibungsloser Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

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Erkenntnistransfer: Kein reibungsloser Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Richter-Kuhlmann, Eva

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Der Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft funktioniere trotz neuer Initiativen nicht reibungslos, kritisierten die außeruniversitären Forschungsgemeinschaften bei einer Anhörung des Bundestagausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung zum Thema „Wissens- und Innovationstransfer im Rahmen des Paktes für Forschung und Innovation“ Ende März in Berlin.

Gefordert werden unter anderem bessere Anreize für den Transfer. Foto: picture alliance
Gefordert werden unter anderem bessere Anreize für den Transfer. Foto: picture alliance

„Oft gibt es eine Lücke, einen Gap, zwischen erkenntnisorientierter Forschung und der Anwendung. Hier muss man eine Brücke schlagen“, sagte der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. rer. nat. Martin Stratmann. Zwar habe es in letzter Zeit viele neue Patente, Lizenzverträge und Ausgründungen gegeben. Zu beobachten sei aber immer noch eine „Innovationslücke“ im Bereich der Grundlagenforschung. Auch Prof. Dr. rer. nat. Rolf Zettl, Geschäftsführer der Helmholtz-Gemeinschaft, forderte eine neue „Transferkultur“, die zudem dringend einer Professionalisierung bedürfe. Ferner müssten mehr Anreize geschaffen werden, die Lücke zwischen Wissenschaft und Markt zu schließen. ER

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