ArchivDeutsches Ärzteblatt17/1999Kardiovaskuläres Risiko durch Karotissonographie bestimmbar?

MEDIZIN: Referiert

Kardiovaskuläres Risiko durch Karotissonographie bestimmbar?

Dtsch Arztebl 1999; 96(17): A-1133 / B-943 / C-887

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LNSLNS Eine amerikanische Studie untersuchte, ob eine Korrelation zwischen der sonographisch bestimmbaren Dicke der Carotis intima- und media und dem Auftreten von Herzinfarkten oder Schlaganfällen besteht. 5 858 Patienten über 65 Jahre, die zum Zeitpunkt der Erstuntersuchung keine kardiovaskulären Erkrankungen aufwiesen, wurden nicht invasiv mittels hochauflösendem Karotissonogramm untersucht. Im Nachbeobachtungszeitraum von durchschnittlich 6,2 Jahren wurde dann die Rate an neu aufgetretenen Herzinfarkten oder Schlaganfällen erfaßt und mit den sonographischen Ausgangsbefunden verglichen.
Dabei zeigte sich eine strenge Korrelation zwischen den sonographisch ermittelten Daten und dem Auftreten der kardiovaskulären Ereignisse, die mit wachsender Wanddicke zunehmend häufger auftraten. Diese Korrelation blieb auch unabhängig von weiteren bekannten Risikofaktoren bestehen. Aufgrund dieser Ergebnisse halten die Autoren die Karotisdopplersonographie für geeignet, als nicht invasives Screeningverfahren Patienten mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko zu erkennen. acc
O’Leary DH et al.: Carotid-artery intima and media thickness as a risk factor for myocardial infarction and stroke in older adults. N Eng J Med 1999; 340: 14-22.
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