ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2015Heyo Eckel: Engagierter Arzt und Berufspolitiker

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Heyo Eckel: Engagierter Arzt und Berufspolitiker

Dtsch Arztebl 2015; 112(17): A-789 / B-665 / C-643

Krüger-Brand, Heike E.

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Heyo Eckel, Foto: picture alliance_Frank May für Deutsches Ärzteblatt
Heyo Eckel, Foto: picture alliance_Frank May für Deutsches Ärzteblatt

Der Ehrenpräsident der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN), Prof. Dr. med. Heyo Eckel, hat am 8. Februar sein 80. Lebensjahr vollendet. „Die Ärztekammer Niedersachsen blickt mit Stolz zurück auf sein herausragendes Engagement als Arzt und als Berufspolitiker“, erklärte Kammerpräsidentin Dr. med. Martina Wenker zu diesem Anlass. Eckel war von 1990 bis 2006 Präsident der ÄKN, von 1995 bis 2007 Vorsitzender des Deutschen Senats für ärztliche Fortbildung und bis 2006 auch Vorsitzender des Ausschusses „Gesundheit und Umwelt“ der Bundes­ärzte­kammer.

Als Chefarzt leitete Eckel 30 Jahre das Institut für klinische Radiologie am Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende. Der Radiologe ist zudem Mitbegründer der 1992 ins Leben gerufenen niedersächsischen Stiftung „Kinder für Tschernobyl“, die sich für die Opfer der Reaktorkatastrophe von 1986 einsetzt. Bis 2008 war er Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung. Er baute die Strukturen für eine wirksame medizinische und humanitäre Unterstützung in Weißrussland und in der Ukraine auf und ist als stellvertretender Vorsitzender dieser Einrichtung immer noch aktiv. Seit 2007 betreut Eckel außerdem Gefangene in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf bei Göttingen.

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Für seinen vorbildlichen Einsatz erhielt er 1995 das Verdienstkreuz
1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens und 2001 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Außerdem wurde Eckel 2008 auf dem 111. Deutschen Ärztetag in Ulm mit der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft ausgezeichnet. Heike E. Krüger-Brand

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