ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2015Dauerausstellung: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

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Dauerausstellung: Vom Todesstreifen zur Lebenslinie

Dtsch Arztebl 2015; 112(17): [63]

dpa

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Früher war es ein Todesstreifen, heute ist es ein Grünes Band: Das ehemalige innerdeutsche Grenzgebiet ist Thema einer neuen Dauerausstellung in der Gedenkstätte Point Alpha. Die Schau wurde Ende Februar im „Haus auf der Grenze“ in Geisa nahe der Landesgrenze zu Hessen eröffnet. Das Thüringer Umweltministerium will das Grüne Band als Nationales Naturmonument ausweisen. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben auf dem ehemaligen DDR-Grenzgebiet einen Rückzugsraum gefunden. Seit dem Mauerfall konnte das Terrain behutsam weiterentwickelt werden, 45 Prozent des Thüringer Anteils stehen bereits unter Naturschutz.

Im Museum „Haus auf der Grenze“ in der Gedenkstätte Point Alpha betrachten Besucher die neue Dauerausstellung „Vom Todesstreifen zur Lebenslinie. Das Grüne Band und die Biosphäre Rhön“.
Im Museum „Haus auf der Grenze“ in der Gedenkstätte Point Alpha betrachten Besucher die neue Dauerausstellung „Vom Todesstreifen zur Lebenslinie. Das Grüne Band und die Biosphäre Rhön“.

Die Dauerausstellung mit dem Titel „Vom Todesstreifen zur Lebenslinie. Das Grüne Band und die Biosphäre Rhön“ ist im Grenzmuseum auf 120 Quadratmetern zu sehen. Interaktive Karten und Infografiken erläutern Hintergründe und Ausprägungen, eine bebilderte Chronologie zeigt die Entwicklung des Grünen Bandes. Zeitzeugen berichten per Film von ihren Naturbeobachtungen im Sperrgebiet. In der Gedenkstätte wurde bereits im Vorjahr nach aufwendiger Sanierung eine neue Schau zur Zeit der deutschen Teilung eröffnet. Informationen: http://pointalpha.com. dpa

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