ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2015Tarifverhandlungen: 4,4 Prozent mehr für Ärzte an Unikliniken

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Tarifverhandlungen: 4,4 Prozent mehr für Ärzte an Unikliniken

Dtsch Arztebl 2015; 112(17): A-753 / B-637 / C-617

EB

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In der zweiten Verhandlungsrunde haben sich am 17. März der Marburger Bund (MB) und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auf einen Tarifabschluss für bundesweit rund 20 000 Ärztinnen und Ärzte in 20 landeseigenen Universitätskliniken verständigt. Die Ärztegehälter werden in zwei Schritten um insgesamt 4,4 Prozent erhöht – rückwirkend zum 1. April 2015 um 2,2 Prozent und um weitere 2,2 Prozent ab 1. April 2016.

Wie der MB mitteilte, gehört zum Gesamtergebnis auch die von der Ärztegewerkschaft geforderte Schaffung einer besseren Gehaltsperspektive für berufserfahrene Fachärzte, indem Stufenlaufzeiten gestrafft werden. Zudem werde der tarifvertragliche Zeitzuschlag für Arbeit an Samstagen von zehn auf 20 Prozent angehoben. Die Tarifparteien einigten sich darüber hinaus auf einen einheitlichen Urlaubsanspruch der Ärzte von 30 Arbeitstagen pro Jahr. Die Einigung der Verhandlungskommissionen stehe unter dem Vorbehalt einer Zustimmung der Tarifgremien, betonte der MB. EB

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