ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2015Hanns Hippius: Impulsgeber für die Psychiatrie

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Hanns Hippius: Impulsgeber für die Psychiatrie

Müller, Norbert; Falkai, Peter

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Hanns Hippius, Foto: privat
Hanns Hippius, Foto: privat

Der langjährige Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München hat am 18. April 2015 seinen 90. Geburtstag gefeiert. Prof. Dr. med. Hippius wurde am 18. April 1925 in Mühlhausen/Thüringen geboren. Er studierte Medizin und Chemie an den Universitäten Freiburg/Breisgau, Marburg/Lahn und der Freien Universität (FU) Berlin. Aus der Verbindung seines Chemiestudiums und wissenschaftlicher Tätigkeiten auf dem Gebiet der Immunologie, Serologie und Bakteriologie mit seinem Medizinstudium der Psychiatrie und Psychotherapie erwuchs das Interesse an neurobiochemischen Vorgängen bei psychischen Erkrankungen. Nach seiner Habilitation für Psychiatrie und Neurologie war er von 1968 bis 1970 ordentlicher Professor für Psychiatrie und Direktor der Psychiatrischen Klinik II der FU Berlin und von 1971 bis 1994 Direktor der Psychiatrischen Klinik der LMU.

Durch die Einrichtung eines weltweit bekannten neurobiochemischen Labors unter der Leitung von Norbert Matussek hat Hippius wichtige Impulse für die biochemische beziehungsweise molekular-biologische psychiatrische Forschung gesetzt. Schon früh hat er wichtige Entwicklungen des Faches antizipiert und vorangetrieben: So initiierte er neue Forschungsrichtungen wie die Neuropsychologie und Elektrophysiologie an der Psychiatrischen Klinik in München. Um der zunehmenden Breite des Faches Psychiatrie und Psychotherapie gerecht zu werden, richtete er neue Professuren wie die für Forensische Psychiatrie oder Psychosomatik ein. Prof. Dr. med. Norbert Müller,

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Prof. Dr. med. Peter Falkai

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