ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2015Hochschulambulanzen: Ringen um gesetzliche Regelung

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Hochschulambulanzen: Ringen um gesetzliche Regelung

Richter-Kuhlmann, Eva

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Mit Blick auf die Öffnung der Hochschulambulanzen für die ambulante Versorgung fordert der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) Änderungen. In den Eckpunkten zur Krankenhausreform hatten Bund und Länder angekündigt, dass die Hochschulambulanzen künftig über das für Forschung und Lehre erforderliche Maß hinaus auch Patienten mit schweren oder komplexen Erkrankungen zulasten der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) behandeln dürfen. Wer für diese Behandlung infrage kommt, sollen die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), der GKV-Spitzenverband und die Deutsche Krankenhausgesellschaft vereinbaren. Die bisherigen Erfahrungen mit solchen dreiseitigen Verhandlungen zeigten aber, dass hier bestenfalls ein Minimalkatalog herauskommen werde, kritisierte der VUD.

Die KBV betonte, dass es aus Versorgungssicht keine Notwendigkeit gebe, die Hochschulambulanzen für die ambulante Versorgung zu öffnen. An den dreiseitigen Verhandlungen sollte deshalb festgehalten werden. ER

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