VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 1999; 96(18): A-1224 / B-1044 / C-976

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LNSLNS Prof. Dr. med. Peter Bannasch, Leiter der Abteilung Cytopathologie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, wurde am 16. April 65 Jahre alt. Das Hauptarbeitsgebiet von Prof. Bannasch ist die Erforschung der Krebsentstehung, insbesondere im Zusammenhang mit ihrer Auslösung durch chemische Substanzen und deren Wirkungsweise in der Leber.


Prof. Dr. med. Eduard Seidler, em. Ordinarius für Geschichte der Medizin an der Universität Freiburg, wurde am 20. April 70 Jahre alt.
Seine berufliche und wissenschaftliche Laufbahn begann Seidler als Assistent am Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Heidelberg bei Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. med. h. c. Heinrich Schipperges (1963 bis 1967). 1967 erfolgte der Ruf auf den Lehrstuhl für Geschichte der Medizin an der Universität Freiburg. Das Freiburger Institut für Geschichte der Medizin entwickelte Eduard Zeidler zu einem modernen und gut ausgestatteten Ort der Forschung und Lehre. Seine 1991 erschienene magistrale Geschichte der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg ist zum Standardwerk geworden.


Prof. Dr. med. Robert Beckmann, em. Ärztlicher Direktor der Abteilung für Pädiatrische Muskelerkrankungen an der Universitätskinderklinik Freiburg im Breisgau, wurde am 22. April 80 Jahre alt.
Die berufliche und wissenschaftliche Karriere Beckmanns begann 1947 zunächst an verschiedenen Kliniken und Instituten der Hamburger Universität. 1954 erhielt er die Facharztanerkennung für Kinderheilkunde. Nach einem Wechsel an die Universitätskinderklinik in Freiburg beschäftigte sich Beckmann wissenschaftlich zunächst mit Fragen der Ernährungphysiologie bei Säuglingen, daneben auch mit Muskelerkrankungen im Kindesalter, die schließlich der Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit wurden.


Prof. Dr. med. Fritz Hilgenberg, Kinderkardiologe und ehemaliger langjähriger Direktor der Kinderklinik der Universität Münster, wurde am 24. April 75 Jahre alt.
Der gebürtige Münsteraner Arzt begann seine berufliche und wissenschaftliche Karriere nach der Promotion an der Universität Marburg und bildete sich an Kliniken in Marburg, Essen, Hamm und Münster weiter. 1959 wurde ihm die Anerkennung als Facharzt für Kinderheilkunde erteilt; Habilitation 1963 in Münster; 1964 zum Oberarzt an der Universitätskinderklinik in Münster berufen, 1968 außerplanmäßiger Professor, 1969 wissenschaftlicher Abteilungsvorsteher und Leiter der Kardiologischen Abteilung, 1974 ordentlicher Professor für Kinderheilkunde. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeiten Hilgenbergs waren unter anderem die Diagnostik angeborener Herzfehler, die Arteriosklerose, die medikamentöse Behandlung von Herzrhythmusstörungen sowie der Herzklappenersatz im Kindesalter. EB

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