ArchivDeutsches Ärzteblatt PP5/2015Selbsterfahrung: Traumata bearbeiten
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„Working with traumatized is dangerous to your health“. Ohne Selbstreferenz keine Empathie! Aufgrund der Neurobiologie bricht in einem Traumastate die Selbstreferenz zusammen und damit die Fähigkeit zu einer balancierten Empathie. Bei der Bearbeitung von Traumata wird auch im TherapeutIn über das Spiegelneuronensystem ein Traumastate induziert. Traumata beim TherapeutIn müssen deshalb in der Selbsterfahrung bearbeitet sein. Das reicht aber nicht. In den Belastungen des psychotherapeutischen Berufes ist ständige Pflege der Selbstreferenz notwendig. Das gilt unabhängig von der psychotherapeutischen Methode.

Dr. med. Karl-Klaus Madert, 81479 München

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