ArchivDeutsches Ärzteblatt21-22/2015Boris Zernikow: Botschafter für schwerstkranke Kinder

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Boris Zernikow: Botschafter für schwerstkranke Kinder

Spielberg, Petra

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Boris Zernikow, Foto: Schmidt-Dominé
Boris Zernikow, Foto: Schmidt-Dominé

Der Kinderarzt und Palliativmediziner Prof. Dr. med. Boris Zernikow gilt hierzulande aufgrund seiner wissenschaftlichen und klinischen Arbeit sowie durch deren sensible Vermittlung als Wegbereiter der Schmerztherapie und Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche. Dafür erhält der 50-Jährige von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft den Communicator Preis.

„Das große Lebensziel von Prof. Zernikow ist es, die Lebensumstände von Kindern und Jugendlichen in absoluten Grenzsituationen der menschlichen Existenz zu verbessern“, so der ehemalige Präsident der Deutschen Palliativgesellschaft, Prof. Dr. med. Friedemann Nauck. Zernikows Engagement sei es unter anderem zu verdanken, dass die Berücksichtigung der besonderen Belange von Kindern in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung gesetzlich fixiert ist.

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Zernikow, der seit 2008 an der Universität Witten/Herdecke den europaweit ersten Lehrstuhl für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin innehat, betrachtet sich selbst als „Botschafter“ der Bedürfnisse schwerst- und todkranker Kinder und Jugendlicher. Dabei geht es ihm nicht um Effekthascherei, sondern um die Vermittlung von Erkenntnissen.

Seine kommunikative Kompetenz verdankt er dabei auch seiner Kreativität, mit der er Wissensinhalte vermittelt, wie etwa mit einem Zeichentrickfilm, mit leicht verständlichen Ratgebern oder den Internetauftritten des Deutschen Kinderschmerzzentrums und des Kinderpalliativzentrums Datteln. Petra Spielberg

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