ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Infektiologie 1/2015Clostridium difficile-Infektionen: Vorteil anhaltende Heilung

SUPPLEMENT: Perspektiven der Infektiologie

Clostridium difficile-Infektionen: Vorteil anhaltende Heilung

Dtsch Arztebl 2015; 112(23): [34]

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Clostridium difficile-Infektionen (CDI) nehmen nach wie vor zu. Besonders bei immunsupprimierten und älteren Patienten kommt es vielfach zu Rezidiven. Mit Fidaxomicin (Dificlir) steht das erste Makrozyklin-Antibiotikum zur Verfügung, das selektiv bakterizid gegen Clostridium difficile wirkt, und somit nur einen minimalen Einfluss auf die natürliche Darmflora aufweist. In klinischen Studien habe Fidaxomicin gegenüber Vancomycin einen signifikanten Wirksamkeitsvorteil in der anhaltenden Heilungsrate gezeigt, sagte Prof. Dr. Ahmed Madisch, Gastroenterologe und Chefarzt am KRH Klinikum Siloah, Hannover, bei einem Symposium im Rahmen des 121. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Mannheim. Die neue Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen (DGVS) befürwortet das Makrozyklin daher bei rekurrenten Clostridium difficile-Infektionen. Ebenso ist ein Einsatz als First-line-Medikament bei Patienten mit erhöhtem Rezidivrisiko und Risikofaktoren für Komplikationen wie Immunsuppression oder Komorbidität möglich.

Quelle: Astellas Pharma GmbH, www.astellas-antiinfektiva.de

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