ArchivDÄ-TitelSupplement: PerspektivenSUPPLEMENT: Infektiologie 1/201510. Krefelder Hautschutztag: Schutz im Berufsleben

SUPPLEMENT: Perspektiven der Infektiologie

10. Krefelder Hautschutztag: Schutz im Berufsleben

Dtsch Arztebl 2015; 112(23): [34]

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Rund ein Drittel aller Meldungen berufsbedingter Erkrankungen betreffen die Haut. Der Prävention von Hauterkrankungen kommt deshalb große Bedeutung zu. Immerhin entwickelt jeder 20. Arbeitnehmer Probleme mit der Haut, so hieß es beim 10. Krefelder Hautschutztag. Sehr oft sind junge Menschen zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn betroffen. Hauptbelastungsfaktoren sind Feuchtarbeit, Kontakt mit Irritanzien und Chemikalien sowie Allergenen, physikalische Einwirkungen und UV-Strahlung.

Es ist deshalb unbedingt auf einen konsequenten Hautschutz zu achten. Wichtig ist eine adäquate Handhygiene in Arbeitsbereichen wie etwa der Lebensmittelindustrie, eine hautschonende Hautreinigung bei starken Verschmutzungen sowie die Anwendung von Hautschutzprodukten, die auf die am Arbeitsplatz vorherrschenden Belastungen abgestimmt sein müssen, und eine konsequente Hautpflege. Diese ist insbesondere zu beherzigen, wenn sehr häufiges und intensives Händereinigen im beruflichen Alltag notwendig ist, die natürliche Hautbarriere dadurch belastet wird und sich nicht rasch genug regenerieren kann.

Anzeige

Quelle: 10. Krefelder Hautschutztag, organisiert vom Unternehmen Deb STOKO

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote