ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2015Technologieförderung: Innovationsprogramm Mittelstand erfolgreich

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Technologieförderung: Innovationsprogramm Mittelstand erfolgreich

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Das branchen- und technologieoffen konzipierte Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gilt als Flaggschiff der Innovationsförderung des Bundes. Bislang wurden für rund 29 000 Forschungs- und Entwicklungsprojekte nahezu vier Milliarden Euro bewilligt. Die Bereiche Gesundheitsforschung und Medizintechnik wurden dabei bisher mit 285 Millionen Euro unterstützt.

Beinlängenvermessung nach dem Konzept des Netzwerks Endoprothetik: Objektiver Bewertungsmaßstab für den Operateur. Foto: Endoprothetik
Beinlängenvermessung nach dem Konzept des Netzwerks Endoprothetik: Objektiver Bewertungsmaßstab für den Operateur. Foto: Endoprothetik

Beim Innovationstag Mittelstand des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) am 11. Juni in Berlin sind rund 200 prototypische Produkte, Technologien und Dienstleistungen zu sehen, deren Entwicklung zumeist durch das ZIM gefördert wurde.

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Das beim Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, Chemnitz, angesiedelte ZIM-Netzwerk Endoprothetik (www.kunstgelenk.eu) zeigt als Funktionsmuster ein Set mit modular aufgebauten Implantaten, OP-Planungssoftware und einem Messsystem unter anderem zur exakten Ermittlung der Beinlänge bei Hüftgelenkoperationen.

Der vom Netzwerk entwickelte Ansatz zielt auf die exakte Rekonstruktion der patienteneigenen Biomechanik. Dabei spielt das Beinlängenmessgerät eine wesentliche Rolle. Die optische Vermessung von Markerpunkten auf dem Unterschenkel erfolgt unmittelbar vor der Entfernung des verschlissenen Gelenkkopfes und nach der Implantat-Probeeinrenkung. Ist die Abweichung zu groß, wird das modulare Implantat feinjustiert. Herkömmliche Hüftimplantate dagegen gibt es nur in standardisierten Größen. Passt eine Standardgröße nicht, muss auf eine andere zurückgegriffen werden. EB

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