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Wir begrüßen den Hinweis von Guntinas-Lichius und Ihrler hinsichtlich einer unkritischen Verwendung der Begriffe des „Mikulicz-Syndroms“ und des „Küttner-Tumors“ im Zusammenhang mit den „IgG4-assoziierten Erkrankungen“.

Gerade der Begriff des Mikulicz-Syndroms findet in der internationalen Literatur zunehmend und gerade in den letzten Jahren eine unspezifische sowie unkritische Verwendung, mitunter auch fälschlicherweise im Zusammenhang mit dem Sjögren-Syndrom. Ein Zusammenhang mit der IgG4-assoziierten Erkrankung wird immer wieder diskutiert, bleibt aber genau wie die verschiedenen Einzelfallbeschreibungen zu otologischen, laryngealen und trachealen Manifestationen bislang noch unsicher.

Diese insbesondere in der englischsprachigen Literatur stattfindende Begriffsvermischung dürfte am ehesten darauf zurückzuführen sein, dass die deutsche Primärliteratur nicht ausreichend studiert und interpretiert wird. Im vorliegenden Manuskript musste aus Platzgründen auf die (ursprünglich geplante) ausführliche Begriffsdifferenzierung verzichtet werden, weshalb der Diskussionsbeitrag von Guntinas-Lichius und Ihrler eine ideale Abrundung darstellt.

DOI: 10.3238/arztebl.2015.0444b

Für die Autoren:

Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein

Klinik für Innere Medizin I

Universitätsklinikum Ulm

thomas.seufferlein@uniklinik-ulm.de

Interessenkonflikt

Die Autoren beider Beiträge erklären, dass kein Interessenkonflikt besteht.

1.
Kleger A, Seufferlein T, Wagner M, Tannapfel A, Hoffmann TK, Mayerle J: IgG4-associated autoimmune diseases—polymorphous presentation complicates diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 128–35 VOLLTEXT
1.Kleger A, Seufferlein T, Wagner M, Tannapfel A, Hoffmann TK, Mayerle J: IgG4-associated autoimmune diseases—polymorphous presentation complicates diagnosis and treatment. Dtsch Arztebl Int 2015; 112: 128–35 VOLLTEXT

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