ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2015Open Access: Plattform für Handbücher

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Open Access: Plattform für Handbücher

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Das ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften hat ein Pilotprojekt zu Open Access gestartet: Auf der Plattform Living Handbooks unter www.gms-books.de können Wissenschaftler gemeinschaftlich Handbücher erstellen. Die erste dieser Monografien ist das „Living Textbook of Hand Surgery“, das in Kooperation mit der GMS gGmbH und der Handchirurgin Dr. med. Richarda Böttcher von Handchirurgie Weltweit e.V. entwickelt wurde.

Wissenschaftliche Lehrbücher sind in der Regel schwer, teuer und aufgrund der raschen Weiterentwicklung in vielen Wissenschaftsgebieten schnell nicht mehr aktuell. Autoren dieser Lehrbücher müssen in der Regel die Rechte an ihren Texten an die jeweiligen Verlage abtreten. Anders bei dem Pilotprojekt Living Handbooks: Auf der Plattform können Handbücher aus verschiedenen Disziplinen der Lebenswissenschaften online und frei zugänglich veröffentlicht werden – gemeinschaftlich erstellt von wissenschaftlichen Autoren, die dabei die Rechte an ihren Publikationen behalten. Da die Beiträge kapitelweise und in freien Zyklen aktualisiert werden können, veralten die Inhalte nicht, wie es bei gedruckten Lehrbüchern der Fall sein kann. Ein weiterer Vorteil des Projekts ist es, dass nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Grafiken und Videos auf Living Handbooks veröffentlicht werden können.

„Alle Beiträge unserer Living Handbooks sind qualitätsgesichert, denn jede Version durchläuft ein Peer-Review-Verfahren“, erläuterte Ulrich Korwitz, Direktor des Informationszentrums. Ein Editorial Board der jeweiligen Fachrichtung sichert diesen Prozess. Alle Beiträge werden außerdem redaktionell überarbeitet. Eine dauerhafte Zitier- und Auffindbarkeit wird durch persistente Identifikatoren (Digital Object Identifier – DOI) gewährleistet. EB

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