ArchivMedizin studieren2/2015Hilfe für Asylsuchende
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Medizinstudierende fordern bessere Gesundheitsversorgung

Eine Reform der medizinischen Versorgung von Asylsuchenden und Menschen ohne Papiere in Deutschland fordert die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd). „In vielen Bundesländern werden Krankenscheine für Arztbesuche von Asylsuchenden durch Mitarbeitern von Sozialämtern ausgegeben. Hier haben Personen ohne medizinische Ausbildung einen Entscheidungsspielraum über notwendige medizinische Konsultationen, was bereits zu folgenschweren Fehlentscheidungen geführt hat“, heißt es in einem Positionspapier, das die bvmd auf ihrer Mitgliederversammlung Mitte Mai in Mannheim beschlossen hat.

Der Charta der Menschenrechte zufolge hat jeder Mensch das Recht auf einen Lebensstandard, der seine Gesundheit gewährleistet, was auch die ärztliche Versorgung einschließt. „Dies wird in der Bundesrepublik Deutschland jedoch nicht umgesetzt“, kritisiert die bvmd. Die Studierenden fordern deshalb, bundesweit eine Gesundheitskarte für Asylsuchende einzuführen. ER

www.bvmd.de/presse/positionspapiere

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