ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2015Private Kran­ken­ver­siche­rung: Zahl der Vollversicherungen nimmt weiter ab

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Private Kran­ken­ver­siche­rung: Zahl der Vollversicherungen nimmt weiter ab

Osterloh, Falk

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Im dritten Jahr in Folge verzeichnen die Unternehmen der privaten Kran­ken­ver­siche­rung (PKV) weniger Vollversicherungen als im Vorjahr. Das erklärte der Vorsitzende des PKV-Verbandes, Uwe Laue, anlässlich der PKV-Jahrestagung Mitte Juni in Berlin. Dabei handle es sich jedoch nicht um einen Trend, sondern um Sondereffekte wie die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze für Angestellte oder den Wegfall von Billigtarifen. Deshalb seien bei einigen Unternehmen Versicherungsverhältnisse weggebrochen.

Zum Stand der Verhandlungen mit der Bundes­ärzte­kammer über die Amtliche Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erklärte Laue: „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Wir haben ein klares Bekenntnis dazu, die sprechende Medizin mehr in den Vordergrund zu bringen.“ Dafür müsse die Vergütung anderer Leistungen allerdings zurücktreten. „Genau über diese Punkte verhandeln wir gerade.“ Laue zeigte sich optimistisch, ein abgestimmtes Verhandlungspaket noch in diesem Jahr an das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium übergeben zu können. fos

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  • PKV: Ohne Not
    Dtsch Arztebl 2015; 112(37): A-1474
    Krimphove-Desloy, Frank

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