ArchivDeutsches Ärzteblatt PP7/2015Nordrhein: Zufriedenheit mit ADHS-Versorgungsvertrag

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Nordrhein: Zufriedenheit mit ADHS-Versorgungsvertrag

Hillienhof, Arne

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Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Psychotherapeuten ist bei ADHS besonders wichtig. Foto: Fotolia/Zerbor
Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Psychotherapeuten ist bei ADHS besonders wichtig. Foto: Fotolia/Zerbor

Ärzte, Psychotherapeuten und Patienten sind mit den Ergebnissen des ADHS-Vertrages in Nordrhein sehr zufrieden. Das berichten die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein und die AOK Rheinland/Hamburg nach einer Umfrage. Die beiden Organisationen haben den Versorgungsvertrag zur „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung“ (ADHS) zusammen mit Berufsverbänden der Kinder- und Jugendärzte beziehungsweise Psychotherapeuten entwickelt und werden ihn fortsetzen. Von den rund 12 000 ADHS-Patienten in Nordrhein partizipieren zwischen 2 000 und 3 000 AOK-Versicherte an dem Vertrag. Die Patienten sind zwischen sechs und 17 Jahren alt. Rund 180 Kinder- und Jugendärzte sowie etwa 30 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten in Nordrhein sind an der Regelung beteiligt. Der Vertrag setzt auf mehr Betreuungszeit für die Patienten und ihre Familien und kontrolliert den Medikamenteneinsatz streng.

Lob gab es auch für die vertraglich festgelegte psychotherapeutische Betreuung der an ADHS erkrankten Kinder und Jugendlichen zusammen mit Eltern, Lehrern und Geschwistern. „Die psychischen Belastungen sind auch für die Familie erheblich und können begleitend zur Psychotherapie des Patienten behandelt werden“, sagte Bernhard Moors vom Bündnis der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten. hil

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